Christlich Demokratische Union Deutschlands
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Veranstaltungen

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19. November 2016

Neuer Vorstand im CDU-Ortsverband Ilsede

Die Mitgliederversammlung blickt auf das Jahr 2016 zurück und plant für 2017. Auch der Vorstand wurde neu gewählt.

In der Mitgliederversammlung wurde über die Veranstaltungen und Aktivitäten des Ortsverbandes im abgelaufenen Jahr berichtet:
  • Februar 2016: Wechsel Ortsrat Groß Ilsede (Braackmann -> Portius)
  • März 2016: Besuch LBA und anschließendem Stammtisch
  • März 2016: Rückmeldung zum BVWP "Bürgerwillen durchgesetzt", im April dann Rückmeldung von BM Fründt
  • April 2016: Tag der Älteren Generation (Besuch Altenheime)
  • April 2016: Stellungnahme/Bürgerinfo zu Steuerbonus für Straßenausbau
  • Mai 2016: Radtour/Spargelessen mit Dr. Budde
  • Mai 2016: Stellungnahme zur Ortsdurchfahrt Klein Ilsede mit den betroffenden Ilseder Gewerbetreibenden
  • Juni 2016: Ingrid Pahlmann MdB bei der Landjugend in Solschen
  • Juli 2016: Kochen für Kinder (Frauen-Union) im Rahmen des Ferienprogramms
Geplant ist zukünftig ein Stammtisch, der zur Neumitgliedergewinnung und zur Bindung der bestehenden Mitglieder beitragen soll.  

Der neue Vorstand wurde wie folgt gewählt:
  • Vorsitzender: Marcus Seelis
  • Stellv. Vorsitzende: Gisela Braackmann
  • Stellv. Vorsitzender: Max Rother
  • Schriftführer: Nils Weber
  • Schatzmeister: Jürgen Lücke
  • Beisitzer: Günter Mertins

Marcus Seelis
Marcus Seelis
Gisela Braackmann
Gisela Braackmann
Max Rother
Max Rother

Nils Weber

Nils Weber

Jürgen Lücke

Jürgen Lücke

Günter Mertins

Günter Mertins

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2. September 2016

CDU stellt Antrag zur Entlastung der Bürger beim Ausbau der Ortsdurchfahrt Gadenstedt

Die CDU bemängelt, dass von der Verwaltung keinerlei Alternativen zur 4,8 Mio.€ teuren Planung überlegt wurden. 

Die extreme Kostenbelastung für die Anwohnung durch den geplanten Ausbau der Ortsdurchfahrt Gadenstedt hat für viel Wirbel gesorgt. Hier steht die CDU bei den Anwohnern. Daran, dass ein Ausbau notwendig ist, besteht kein Zweifel. Die Straße ist in einem desolaten Zustand. Die genannten Beträge für die Anwohner - von weit über 10.000€ bis zu 60.000€ in einem Fall - übersteigen die "Nutzwerkerhöhung" durch die neue Straße bei weitem. Zu beachten ist, dass die Abwasseranschlüsse noch für jeden Anwohner hinzukommen - dies ist bisher noch gar nicht berücksichtigt.

Die CDU stört vor allem, dass die Verwaltung keinerlei Alternativen zum 4,8 Mio. € teuren Ausbau geplant hat. In unserem Antrag fordern wir, dass die Verwaltung mögliche Alternativen einschließlich der Vor- und Nachteile planerisch ausarbeitet und der Politik vorlegt. Die Punkte 2 und 3 unseres umfangreichen Antrags beschäftigen sich mit der Kostenbelastung der Anwohner: Punkt 2 zielt darauf ab, den Charakter der OD Gadenstedt als Durchgangsstraße ab analog z.B. zur Erneuerung der OD Adenstedt durch das Land. Punkt 3 greift einer gesetzlichen Änderung vor, bei der die Kosten auf eine größere Anzahl von Anwohnern und einen längeren Zeitraum verteilt werden.

Infobrief CDU-Antrag im Original

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29. August 2016

Am 11. September ist Landrats- und Kreistagswahl


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25. Juli 2016

Ilseder Kinder kochen syrisches Menü


Gisela Braackmann, Karin Senger, Marion Övermöhle-Mühlbach, Ahmad Bouz mit Sohn Firaz mit den fleißigen Kindern

Das Ilseder Ferienprogramm hat seit Jahren einen festen Bestandteil: Das Kinderkochen der CDU Frauen Union. Dieses Jahr trug es den Titel „Ein bezauberndes Menü kochen“ – das es ein syrisches Menü zusammen mit deutschen Waffeln werden sollte, machte den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus.

„Unsere Kinder waren, nachdem wir gesagt haben, dass wir syrisch kochen und noch nicht genau wissen, was da am Ende auf den Tisch kommt, sofort mit Juchhu dabei“ sagt Gisela Braackmann von der Frauen Union. Das deutsche Sprichwort „Das Auge ißt mit“ gilt offenbar besonders für die syrischen Gerichte: Der Salat wurde nicht in Schüsseln serviert, sondern dekorativ auf Platten angerichtet. Ebenso wurde das Obst appetitlich präsentiert.

Gekocht, gebacken, dekoriert und serviert wurde unter der fachkundigen Anleitung von Ahmad Bouz, der in Syrien Koch gelernt hat. Als Hauptspeise hat er mit den Kindern ein syrisches Reisgericht aus Rindfleisch, Erbsen, Mandeln und vielen Gewürzen zubereitet.

„In diesem Jahr gab es erstmals ein ‚Probierpaket‘mit nach Hause: Zwei syrische Süßspeisen und Waffeln“ sagt Marion Övermöhle-Mühlbach und ergänzt: „Zuvor hatten wir noch Waffeln bei den Gemeindemitarbeitern hier im Rathaus in Gadenstedt verteilt, so fleißig haben die Kinder gebacken und gekocht!“

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22. Mai 2016

Ilseder Gewerbetreibende leiden massiv unter Vollsperrung


Manfred Rettinghausen (Sporthaus Ilsede), Achim Hammer (Decker), Jörg Mendel (Ilseder CDU Kreistagskandidat), Marcus Seelis (CDU Ilsede), Nils Weber (CDU Ilsede), Werner Pohl (Foto Pohl), Sabine Paszkowski (Schuhhaus Werner), Burkhard Braackmann und Gisela Braackmann (CDU Ilsede) vor der Vollsperrung der B444 in Klein Ilsede

CDU fordert die Gemeindeverwaltung auf, selbst aktiv zu werden und die Bürger und Pendler besser zu informieren. Außerdem soll sie auf die Landesregierung einwirken, damit die Baufirma mehr Personal einsetzt.

Die Vollsperrung der B444 zwischen Klein und Groß Ilsede macht den Ilseder Gewerbetreibenden schwer zu schaffen. Die Laufkundschaft bleibt aus, und viele umfahren Groß Ilsede weiträumig, obwohl die Geschäfte zugänglich sind. „Bei uns sind die Postkunden von 18.000 im Monat auf 5.000 zurückgegangen“ berichtet Manfred Rettinghausen vom Sporthaus Ilsede. Auch bei Achim Hammer vom Modehaus Decker und bei Sabine Paszkowski vom Schuhhaus Werner bleiben viele Kunden weg. „Wir werden demnächst unsere Offnungszeiten einschränken müssen, um Personalkosten zu sparen“, sagt Rettinghausen und fügt hinzu: „Ich hoffe, dass wir dieses Jahr ohne Entlassungen überstehen werden.“

„Leider lässt sich während der Bauzeit der Verkehr nicht durch Klein Ilsede hindurchführen, weil dies die Anwohner der Wohngebiete massiv belasten würde“ sagt Nils Weber, der für die CDU im Ortsrat Klein Ilsede aktiv ist.

„Viele Kunden wissen aber gar nicht, dass sie die Geschäfte in Groß Ilsede problemlos erreichen können“ so Hammer. „Schon an der B6 in Grasdorf steht ein Schild, dass die Sperrung in Ilsede ankündigt“ ergänzt Marcus Seelis, Vorsitzender des CDU Ortsverbands Ilsede und fordert: „Hier muss die Gemeinde selbst aktiv werden und Bürger und Pendler besser über die genaue Lage der Straßensperrungen informieren.“


„Scheinbare Vollsperrung“: Die Absperrbake auf der Kreuzung in Groß Ilsede

„Wir sehen jetzt die Auswirkungen der Sparpolitik des Landes. Es werden nicht mehr als fünf oder sechs Arbeiter auf der Baustelle gesehen. Wir fordern die Gemeinde auf, beim Land Niedersachsen vorstellig zu werden. Solche Baustellen mit massiven Auswirkungen auf die Wirtschaft müssen zweischichtig betrieben werden, und die Baufirma muss mehr Arbeiter einsetzen“ fordern CDU-Gemeinderatsmitglied Gisela Braackmann und CDU-Kreistagskandidat Jörg Mendel. „Der Bürgermeister soll seinen Parteikollegen Olaf Lies anrufen und sich für die Gewerbetreibenden einsetzen.“

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17. Mai 2016

Auf den Spuren der eisenschaffenden Industrie: Radtour mit dem Landratskandidat


Am Grenzstein (v.l.) Manfred Vorberg, Dr. Burkhard Budde, Henning Lochstedt und Joachim Raschewski

Auf den Spuren der „Eisenschaffenden Industrie“, die die Region Ilsede seit über 120 Jahren geprägt hat, begab sich CDU-, FDP-, PB- Landratskandidat Dr. Burkhard Budde gemeinsam mit Henning Lochstedt und Joachim Raschewski vom CDU-Ortsverband Ilsede. Die Fahrradtour, die etwa 20 Kilometer lang war, wurde für alle Teilnehmer ein nachhaltiges Erlebnis.

Manfred Vorberg (79) vom Förderverein „Haus der Geschichte“, der die Radtour leitete, war selbst 20 Jahre lang auf dem Hochofenwerk der Ilseder Hütte als Ingenieur beschäftigt gewesen und bei manchen Anlagen ein Mann der ersten Stunde.  1858 wurde die Ilseder Hütte gegründet; 1872 wurde das Peiner Walzwerk gebaut. Eingestellt wurde der Erzabbau aus der Lagerstätte Bülten/Adenstedt 1976, der Hochofenbetrieb in Ilsede 1983, die Produktion von Kokerei und Kraftwerk 1995.

Die Industrialisierung verwandelte Bauerndörfer in Arbeiterdörfer oder schuf neue Siedlungen, da die Ilseder Hütte für viele Familien in Ilsede und Lahstedt Arbeitgeber war. Zügig gelang die Integration der angesiedelten Hüttenarbeiter in die landwirtschaftlich geprägte Region. Zu Beginn der Geschichte der Industrie wurden 60 Mitarbeiter benötigt. Als sie geschlossen wurde, waren etwa 1.800 eigene Mitarbeiter betroffen. Stolz berichtete Manfred Vorberg über den Geheimrat Gerhard Lucas Meyer, der 1868 Generaldirektor der Ilseder Hütte wurde. In seine Zeit fielen auch die Gründung der Verkehrsbetriebe zur Lösung der umfangreichen Transportarbeiten sowie eine vorbildliche  innerbetriebliche Sozialpolitik und der Aufbau sozialer Stiftungen.

Zu den Stationen der Spurensuche gehörten auch der Grenzstein am Adenstedter Wald, der das Hoheitsgebiet des Herzogtums Braunschweig zum Königreich Hannover markierte
(siehe Foto), das Gelände des Emilie-Schachtes in Bülten, der eine Tiefe von 248 Meter hatte, das Altenheim Handorf, eine soziale Einrichtung, die auf Gerhard Lucas Meyer zurückgeht, sowie das ursprüngliche Gesellschaftshaus des Bergbaus Bülten/Adenstedt, der heutige Groß Bültener Hof.

Manfred Vorberg und Burkhard Budde waren sich nach der Fahrt einig: „Die Geschichte einer Region ist ihr individueller Fingerabdruck. Und ohne Kenntnis der Geschichte kann man die Gegenwart nicht verstehen“.

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3. Mai 2016

Fahrradtour "Eisenproduktion in Ilsede" mit anschließendem Spargelessen


Es ist uns gelungen einen Experten auf dem Gebiet der Historie der Eisenproduktion rund um Ilsede für eine Vortagstour zu gewinnen: Herr Vorberg wird an den markanten Stätten der verbliebenen Baudenkmäler sicher eine Menge zu erzählen haben. Im Wonnemonat Mai kann das am besten in Verbindung mit einer Radtour durch (ver)blühende Rapsfelder durchgeführt werden.

An der Fahrradtour wird auch unser Landratskandidat Dr. Budde teilnehmen. Ich denke, hier wird es viele Gelegenheiten für Gespräche und intensive Diskussionen geben. Auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, Herrn Dr. Budde persönlich näher kennen zu lernen.

Anschließend soll gegen 18.00 Uhr in der Gastwirtschaft „Zur Kastanie“ in Solschen eingekehrt werden, um dort dem Frühlingsgemüse die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Auch Freunde, Bekannte und parteilose Sympathisanten sind herzlich eingeladen.

Infobrief Treffpunkt am Donnerstag 12. Mai 2016 um 14.00 Uhr am Komed auf dem Hüttengelände.

Infobrief Um Anmeldung wird gebeten bei Henning Lochstedt 05172-7419. Für die Führung wird eine Umlage von 5€ erhoben.

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17. April 2016

Steuerbonus für Straßenausbaubeiträge in Klein Ilsede, Gadenstedt, Oberg und Adenstedt

In der Gemeinde Ilsede werden mehrere innerörtliche Straßen in Klein Ilsede, Gadenstedt, Oberg und Adenstedt erneuert. Das bedeutet nicht nur Umwege und Stau, sondern auch Kosten für die Anwohner. Ein neues Steuerurteil, auf das die Ilseder CDU jetzt hinweist, bringt einen 20%igen Steuerbonus auf die Lohnanteile.

Mit dem Frühlingswetter beginnen auch die Bauarbeiten. Die Arbeiten an der Großen Straße in Adenstedt und der Breiten Straße in Klein Ilsede sind im vollen Gange während der Ausbau der Bürgermeister-Olms-Straße in Oberg sowie der Ortsdurchfahrt Gadenstedt in Planung ist. Die Gemeinde ist dabei verpflichtet, die Anlieger an den Kosten zu beteiligen. Teilweise werden die gesamten Kosten berücksichtigt, teilweise– wie im Falle der Landesstraße durch Adenstedt und der Bundesstraße durch Klein Ilsede – nur die Nebenanlage wie zum Beispiel Parkstreifen.


„Die Anlieger müssen zwischen 30% und 70% der Gesamtkosten tragen. Aber ein neues Urteil des Finanzgerichts Nürnberg kann ein großer Segen für die Gadenstedter und alle anderen betroffenen Anlieger sein.“ Auf das Urteil weise Nico Kappe von der Gadenstedter CDU hin (FG Nürnberg, Entscheidung vom 24. Juni 2015, Az. 7 K 1356/14). „Im Endeffekt können die Anwohner auf Antrag 20% des Arbeitslohns höchstens jedoch 1.200,00€ für den Straßenbau von der Steuer absetzen“ erläutert Marcus Seelis, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Ilsede. „Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Steuerermäßigung ist, dass der Steuerpflichtige die Zahlung auf das Bankkonto der Gemeinde leistet und den Betrag nicht in bar einzahlt.“

Wird die öffentliche Straße vor einem privaten Grundstück erneuert, kann der Steuerzahler, dem dieses Grundstück gehört und der dort wohnt, die Arbeitskosten, die mit der Erneuerung zusammenhängen, steuermindernd geltend machen. Maßgeblich für die Abgrenzung ist nach Auffassung des Gerichts nicht die Grundstücksgrenze, sondern eine räumlich-funktionale Beziehung. „Allerdings sind die Aufwendungen unabhängig von den Eigentumsverhältnissen am Grundstück nur abzugsfähig, soweit sie den eigenen Haushalt des Steuerzahlers betreffen“ ergänzt Gisela Braackmann. „Mieter werden nicht belastet, und für Vermieter gelten andere Regelungen.“

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8. April 2016

In Würde und selbstbestimmt leben wollen

Ingrid Pahlmann, Burkhard Budde und Ilseder Kommunalpolitiker besuchten Altenpflegeheime

Das Foto zeigt v.l.n.r. Günter Mertins (stv. Ilseder Bürgermeister), Seniorensprecher Karl-Heinz Arnold, Landratskandidat Dr. Burkhard Budde, Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann, Gisela Braackmann (Ilseder Gemeinderatsmitglied), Heinz-Georg Baumann, Burkhard Braackmann, Adolf Munzel (Bewohner), Christopher Boes (Brockenblick)

In Würde und mit Respekt sicher und selbstbestimmt leben. Und eines Tages auch sterben. Wo und wie kann man  das? Auch alt, gepflegt, begleitet und gut versorgt werden. Gelingt die Verwirklichung eines solchen Leitbildes in einem Altenpflegeheim?

Auf Initiative von Gisela Braackmann, Ilseder CDU-Vorstandsmitglied, suchten die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann und der CDU-, FDP- und PG- Landratskandidat Dr. Burkhard Budde sowie der stv. Gemeindebürgermeister Günter Mertins (CDU), Seniorensprecher Karl-Heinz Arnold und weitere Kommunalpolitiker das Gespräch mit Bewohnern und Mitarbeitern von Altenpflegeheimen.

Zunächst wurde die Seniorenresidenz Brockenblick GmbH in Ilsede-Gadenstedt besucht. Leiter Christopher Boes stellte seine Einrichtung vor, in dem zurzeit 90 Bewohner leben. 83 Mitarbeiter kümmern sich nach einem ganzheitlichen Konzept, „wobei der Bewohner an erster Stelle steht“, so Christopher Boes. Auch Probleme wie „Fahrstuhl“, „Parkplatz“ und „Verkehrssicherheit für Senioren“ außerhalb des Hauses wurden von Bewohnern offen bei den Politikern angesprochen und lösungsorientiert diskutiert.

In Groß Ilsede Am Markt kam es anschließend im QualiVita Senioren- und Pflegeheim zur Begegnung mit der Geschäftsführung Jana Schulz und Achim Leßmann, Anna Spahr von der Verwaltung und Bewohnern. In Kleingruppen konnten sich die Gäste mit den Bewohnern bei Kaffee und Kuchen austauschen. Geschäftsführerin Jana Schulz informierte über das Familienunternehmen und über die Einrichtung in Ilsede mit 38 Plätzen und 40 Mitarbeitern. Die zentrale Lage des Hauses, aber auch seine überschaubare Größe gehöre zu den Besonderheiten. „Jeder Bewohner“, so Jana Schulz, „könne individuell und liebevoll von den Mitarbeitern begleitet werden.“ So wurde zum Beispiel der Wunsch einer Bewohnerin, die im Sterben lag, die Fingernägel lackiert zu bekommen, selbstverständlich erfüllt. Und wie finden suchende Menschen ein „humanes  und passendes Altenpflegeheim“? „Lassen sie auch ihr Bauchgefühl sprechen, wenn sie zum ersten Mal ein Haus betreten“, empfiehlt Jana Schulz.

Landratskandidat Dr. Burkhard Budde, der sich für eine Träger- und Angebotsvielfalt im Landkreis Peine sowie für eine würdevolle Pflege und ganzheitliche Begleitung aussprach und selbst über vielfältige Erfahrungen in der diakonischen Altenhilfe verfügt (er war viele Jahre Vorstandsvorsitzender des Niedersächsischen Evangelischen Altenhilfeverbandes), dankte den Mitarbeitern für ihren engagierten Dienst und den Bewohnern für das „begründete Vertrauen in der menschlichen Beziehungsarbeit“.

Dem schloss sich die Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann an und ergänzte: „Wir müssen dafür sorgen, dass solch gute Pflege auch in der Zukunft möglich sein wird – egal ob in einem Pflegeheim oder den eigenen vier Wänden. Mit den Pflegestärkungsgesetzen haben wir dafür in Berlin einen Anfang gemacht.“ Mit den Gesetzen wurde unter anderem ein Pflegefonds auf den Weg gebracht und die sogenannte „Minutenpflege“ abgeschafft. Mit der Vereinfachung der Dokumentation soll in Altenpflegeeinrichtungen zukünftig mehr Zeit für die zu pflegenden Menschen und weniger für Bürokratie eingesetzt werden.

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7. April 2016

Ampelanlage Groß Ilsede / BVWP B444 Ortsumgehung Groß Ilsede

Ampelanlage in Groß Ilsede
Am 9. März 2015 hatte die CDU zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung über den BVWP und die Ortsumgehung B444 Groß Ilsede eingeladen. Die einhellige Meinung war: „Wir brauchen keine Ortsumgehung. Lieber solle man die Ampelanlage optimieren und die Hände von der Natur lassen." Zwischenzeitlich konnten wir über unsere Bundestagsabgeordnete Frau Pahlmann eine sehr niedrige Prioritätseinstufung im Entwurf des BVWP erreichen (siehe unten).

Herr Bürgermeister Fründt hatte seinerzeit die Aufgabe für die Gemeindeverwaltung mitgenommen, das Gespräch mit dem Straßenbauamt zu suchen, um zügig Abhilfe zu schaffen. Auch hier liegt jetzt eine Rückmeldung vor, die wir Ihnen gerne weiterleiten möchte (siehe unten). Die Aussage ist im Wesentlichen, dass die Ampelschaltung für die Sicherheit der Fußgänger, insb. der Schüler, optimiert wurde. Wir denken, dass wir diese Zielsetzung unterstützen können.

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Sehr geehrter Herr Seelis,

zu diesem Thema sind in der Vergangenheit mehrere Gespräche, schriftliche Anfragen und Ortstermine geführt worden. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass die vorhandene Schaltregelung den zugunsten der schwächsten Verkehrsteilnehmer, d.h. der Fußgänger und Radfahrer - insbesondere der Schulkinder - optimiertesten Zustand darstellt, da er ihnen zu bestimmten Tageszeiten - Schulbeginn und Schulende - eine im Hinblick auf die Wartezeiten verlässliche, sichere Querungsmöglichkeit für die vielbefahrene Ortsdurchfahrt bietet. Dies wird auch belegt durch die Zahlen aus der jüngsten Unfallstatistik der Polizei, wonach die Zahl der Unfälle in diesem Bereich zwischen 2010 und 2015 von 6 auf 1 zurückgegangen ist. Zum Vergleich: die Zahl der Unfälle im Kreuzungsbereich B444/K72 ist im gleichen Zeitraum von 6 auf 3 gesunken, was mit ein Indiz dafür ist, das die bestehende Regelung funktioniert, auch wenn sie im Einzelfall für den Fahrzeugführer mit Wartezeiten verbunden sein mag.

Die Sicherheit des schwächsten Verkehrsteilnehmer dürfte hierbei das höherrangige Gut sein. Im Übrigen möchte ich nicht den Aufschrei hören, wenn ein Schulkind im Querungsbereich einen Unfall erleidet. In anderen Ortschaften wird vehement dafür gekämpft, den Schulweg sicherer zu machen.


Mit freundlichen Grüßen
Gemeinde Ilsede
Der Bürgermeister
Otto-Heinz Fründt

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21. März 2016

Bürgerwille zur geplanten Ortsumfahrung Groß Ilsede durchgesetzt

Marcus Seelis 
Jürgen Portius
Auf Einladung der Ilseder CDU diskutierten vor einem Jahr gut 40 Bürger intensiv über die im neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) vorgesehene Ortsumgehung von Groß Ilsede im Zuge der B444. „Fast einstimmig wurde der Bau einer Umgehungsstraße von den Bürgern abgelehnt. Auch die Landwirte sind strikt gegen die Vernichtung ihrer Äcker“ gibt Jürgen Portius, der inzwischen auch in den Groß Ilseder Ortsrat gewählt wurde, den Willen der Ilseder wieder. „Wer Straßen säht wird Verkehr ernten“.

Ingrid Pahlmann , die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Peine-Gifhorn, hatte seinerzeit ihre Unterstützung zugesagt, und sie hat Wort gehalten: „Am letzten Mittwoch wurde nun der Entwurf für den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) veröffentlicht. Im Entwurf ist die Ortsumfahrung der B 444 um Groß Ilsede in der untersten Priorität gelistet. Daher ist davon auszugehen, dass diese Maßnahme nicht realisiert wird“.

Der BVWP wird etwa alle zehn Jahre erstellt und ist das wichtigste Steuerungsmittel für den Aus- und Neubau von Verkehrswegen in Bundeszuständigkeit. Mit dem jetzt vorgestellten Entwurf gibt es eine erste fachliche Einschätzung, welche Strecken dafür bis 2030 Priorität haben sollten.

An die Veröffentlichung des BVWP schließt sich eine sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung an, die am 21. März 2016 begonnen hat. „Alle Bürger haben die Möglichkeit, im Internet die Unterlagen zum Entwurf einzusehen und Stellungnahmen abzugeben. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite www.bvwp2030.de. Ich möchte die Ilseder ermuntern, sich hier aktiv einzubringen“ sagt Marcus Seelis, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Ilsede.

Infobrief Schreiben des CDU-Ortsverbands Ilsede an Ingrid Pahlmann vom März 2015

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8. März 2016

50.000 Euro für den Breitbandausbau in Ilsede

Ilsede kann Projekte beraten und Beantragung von Fördermitteln unterstützen

CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann mit Bundesminister Alexander Dobrindt (Archiv)
Berlin, 7. März 2016 – Die Gemeinde Ilsede erhält aus dem Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau 50.000 Euro. Damit die Gemeinde schnell förderfähige Projekte entwickeln kann, fördert der Bund Beraterleistungen, die die Planung und Durchführung solcher Ausbauprojekte und damit die Beantragung entsprechender Fördermittel erleichtern. „Der Bund greift damit bei der Planung und der Erstellung von Antragsunteralgen unter die Arme, die oftmals leider sehr kompliziert sind“, so die Peiner CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann.

In einem zweiten Schritt vergibt der Bund jeweils bis zu 15 Millionen Euro, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern. Insgesamt stellt der Bund 2,7 Milliarden Euro für den Breitbandausbau bereit. Unterversorgte Gebiete sollen einen Netzzugang von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erhalten. Anträge können unter www.breitbandausschreibungen.de eingereicht werden.

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5. März 2016

Auch Flugzeuge können Wunschkennzeichen tragen 

Das Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig wacht über 20.000 Piloten und 140 Airlines. Spannende Diskussionen mit der Ilseder CDU über Konsequenzen aus Germanwings-Absturz und kontaminierte Kabinenluft.

(v.l.n.r.) Gisela Braackmann (CDU Ilsede), Jörg Mendel (Präsident LBA), Dirk Sajonz (Stabsstelle Behördenleitung LBA), Marcus Seelis (CDU Ilsede)


Die Ilseder Gruppe im Prüfungssaal, in dem regelmäßig junge angehende Piloten ihre theoretische Prüfung am PC ablegen.
Das Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig mit seinen sechs Außenstellen hat die zentrale Aufsicht über die deutschen Luftfahrt-Unternehmen, die Pilotenprüfungen und laufende Überwachung, die Sicherheit der Luftfracht und viele weitere Aufgaben. Jörg Mendel, der Präsident des LBA, berichtete und diskutierte spannend über die Themen, denen sich das Amt in jüngster Vergangenheit gestellt hat: Die Auswirkungen des Germanwings-Absturzes und die entsprechenden Gesetzesänderungen für höhere Transparenz bei der physischen Gesundheit der Piloten, kontaminierte Kabinenluft bis hin zu Kuriositäten, dass das LBA auch „Wunschkennzeichen“ für die über 21.000 Flugzeuge in Deutschland vergibt. Die dafür fälligen 50€ sind sicherlich ein Klacks gemessen an den Preisen für ein Flugzeug.

Die Welt der Luftfahrt ist international. So werden inzwischen viele Aufgaben zentral für die EU von der EASA in Köln wahrgenommen. Auch die vielen Abkürzung wie ATPL und CPL für Airline Traffic Pilot Licence bzw. Commercial Pilot Licence hielten die Besucher nicht von vielen, auch tiefgehenden Fragen ab. Schließlich hatten 100% der Teilnehmer bereits Flugerfahrung als Passagiere.

Die Führung endete im großen Prüfungssaal, in dem regelmäßig junge angehende Piloten ihre theoretische Prüfung am PC ablegen.

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10. Februar 2016

Portius folgt auf Braackmann im Groß Ilseder Ortsrat

Gisela Braackmann legt ihr Mandat wegen ihres Engagement fürs Flüchtlinge nieder. Jürgen Portius rückt nach.

Gisela Braackmann 
Jürgen Portius
Gisela Braackmann hat ihr Mandat im Ortsrat von Groß Ilsede niedergelegt. „Mein ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsbetreuung ist so umfangreich geworden, dass ich mein Mandat im Ortsrat nicht mehr zu 100% ausüben kann“ sagt Braackmann, die sich inzwischen den Großteil ihrer Zeit persönlich für Flüchtlinge und im Verein Ilsede hilft e.V. engagiert. Zum Zeitpunkt der Kandidatur sei weder das Thema Flüchtlinge noch der dafür notwendige Zeitaufwand absehbar gewesen. Gisela Braackmann bleibt aber weiterhin im Ilseder Gemeinderat sowie als Vorstandsmitglied des CDU-Ortsverbands Ilsede politisch aktiv.

Der CDU-Mann Jürgen Portius wird am kommenden Dienstag in den Ortsrat nachrücken und sich dort zusammen mit Lutz Bertram weiterhin aktiv für die Groß Ilseder Belange und die Einwohner einsetzen. Der 59-jährige Schornsteinfegermeister freut sich auf die neue Herausforderung, erstmals ein kommunales Ehrenamt wahrzunehmen.

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23. Januar 2016

Einladung zum Besuch im Luftfahrt-Bundesamt

Wir laden alle CDU-Mitglieder und Interessierte herzlich ein zu einem Besuch im Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in Braunschweig. Bringen Sie gerne Ihre Familie und Freunde mit!

Das LBA sorgt als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesverkehrsministeriums für die Sicherheit eines Fluges lange bevor dieser beginnt. Durch die Wahrnehmung von mehr als 100 Zulassungs-, Genehmigungs- und Aufsichtsfunktionen gewährleistet das LBA den hohen Sicherheitsstandard der Luftfahrt in Deutschland.

Wir werden vom Präsidenten des LBA, Herrn Jörg Mendel, empfangen. In einem gut 60minütigen Vortrag erfahren wir interessante Einblicke in die Aufgaben des LBA, den Aufbau, die Herausforderungen in der Zukunft und Beschäftigungsmöglichkeiten. Anschließend besteht die Möglichkeit für ein  geselliges Gespräch.

Donnerstag, 3. März 2016 um 17:30 Uhr
Luftfahrt-Bundesamt
Hermann-Blenk-Straße 26
38108 Braunschweig

Das LBA ist über die Ausfahrt „Braunschweig-Flughafen“ von der A2 leicht zu erreichen. Zur Bildung von Fahrgemeinschaften treffen wir uns bereits um 16:45 Uhr auf dem hinteren Rathausparkplatz in Groß Ilsede (beim Gesundheitszentrum). Bitte melden Sie sich bei Marcus Seelis (marcus.seelis@cdu-ilsede.de oder 05172-412838) bis zum 18. Februar 2016 an.

Im Anschluß an den Besuch im LBA treffen wir uns zu einem offenen Stammtisch

Donnerstag, 3. März 2016 gegen 20:00 Uhr
Hartwig’s (ehemals Currywurst & Co)
Eichstr. 5, 31241 Ilsede (Groß Ilsede) im Gesundheitszentrum

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25. November 2015

Haushalt 2016 der Gemeinde Ilsede


Andreas Leinz


Gisela Braackmann


Rainer Röcken


Marcus Seelis


Hans Steinbach
Der von der Verwaltung vorgelegte Haushaltsentwurf 2016 beläuft sich routinegemäß auf einen Überschuss von 100€ - genauso wie schon der Haushalt 2015.

Selbst diese „schwarze Null“ bezweifelt die Gruppe CDU/Baum. „Während der Bund von weniger Steuern ausgeht, plant die Ilseder Verwaltung für 2016 – und darüber hinaus – weiterhin mit steigenden Steuereinnahmen“ sagt Andreas Leinz, finanzpolitischer Sprecher der Gruppe. Der angestrebte Haushaltsüberschuss, wie im Zuge der Fusion geplant, wird bei weitem nicht erreicht. Gisela Braackmann, Mitglied des Finanzausschusses, ergänzt: „Der geplante Haushaltsüberschuss sollte ursprünglich zur Rückführung der weiterhin bestehenden Kassenkredite verwendet werden.“

Kurzfristig sind sowohl Einnahmen als auch Ausgaben nur schwer und in geringem Umfang zu beeinflussen. Daher setzt die CDU darauf, die langfristigen Perspektiven für die Gemeinde anzugehen. Investitionen, die zukünftige Einnahmen generieren, sollen Priorität vor „Verschönerungen“ haben.

Die CDU fordert eine forcierte Behandlung der Bauleitplanung, um zuzugswilligen Neubürgern ein Angebot machen zu können. „Hier haben wir vor allem den schnellen Verkauf des Baugebiets Zitterfeld in Gadenstedt sowie die Entwicklung des bereits lange geplanten Baugebiets Groß Ilsede Nord im Sinn“ sagt Rainer Röcken und ergänzt: „Junge Familien sind besonders wichtig für den Erhalt der Schulen. Ohne Kinder brauchen wir uns über Baumaßnahmen gar nicht zu unterhalten. Der hohe Anteil junger Familien unter den Flüchtlingen ist eine Riesen-Chance für uns!“

Die zweite Stoßrichtung ist das Personalentwicklungskonzept für die Verwaltung. „Die geplanten Stellenreduzierungen aus dem Zukunftsvertrag wurden im wesentlichen erreicht“ sagt Marcus Seelis. Allerdings sei die Verwaltung bei weitem noch nicht so produktiv und schlagkräftig, wie man dies für eine über 20.000-Einwohner-Gemeinde erwarten darf. „Wenn die Gemeinde durch einzelne krankheitsbedingte Ausfälle nicht handlungsfähig ist und nicht einmal die von einer externen Firma vorbereiteten Buchungen ausgeführt werden können, dann ist akuter Handlungsbedarf“ so Seelis weiter.

Sicherlich werde an diesen Themen bereits gearbeitet, aber die Verwaltung bringt keine Ergebnisse hervor. „Die 100-Tage-Bilanz fällt recht mau aus“, fasst Hans Steinbach den Tenor der CDU-Fraktion zusammen.

Antrag für den Gemeinderat als Download

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24. November 2015

Antrag der Gruppe CDU/Baum im Rat der Gemeinde Ilsede: Flüchtlinge als Chance und Herausforderung für die Gemeinde Ilsede

Die Zuweisung von Flüchtlingen nach Ilsede – sei es direkt in die Gemeinde oder in die Erstaufnahmestelle Gebläsehalle auf dem Gemeindegebiet – begreifen wir trotz der grundlegenden Sorge um die Anzahl der Menschen als einmalige Chance für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde Ilsede – auch im Hinblick auf den demografischen Wandel. Allerdings werden die positiven Effekte nur eintreten, wenn wir sie aktiv steuern und wahrnehmen.
Daher stellen wir folgende drei Anträge zur Beschlußfassung durch den VA bzw. Gemeinderat:

1.    Einrichtung einer Stabsstelle „Flüchtlinge“

Die Stadt Peine hat das Thema Flüchtlinge zur Chefsache erklärt und eine neue Stabsstelle direkt beim Bürgermeister eingerichtet. Herr Landrat Einhaus wird mit den Worten zitiert „Wenn wir uns jetzt nicht um das Thema Integration kümmern, kann das schwerwiegende Folgen haben“. Die Stabsstelle soll verbindliche Strukturen mit dem Ziel der Integration aufbauen.

Dazu gehört auch, die infrastrukturellen Auswirkungen des Flüchtlingszustroms zu analysieren und daraus als interner Berater innerhalb der Verwaltung Entwicklungsmaßnahmen abzuleiten. Hier sehen wir vor allem die Bildung im Vordergrund (Sprachlernklassen), aber auch die kulturelle Entfaltung und den Beitrag zur Sicherung der vorhandenen Grundschulen.

Eine solche Stabsstelle soll schnellstmöglich kostenneutral aus dem bestehenden Personalüberhang gebildet werden.

2.    Gesteuerter Flüchtlingszuzug

Die Verwaltung und viele Ehrenamtliche engagieren sich bereits intensiv für die Flüchtlingsbetreuung. Unser Bemühen muss dashalb dahin gehen, Menschen mit Bleibeperspektive – die bereits teilweise in der Bevölkerung Aufnahme erfahren haben – aktiv zu integrieren. Im Sinne einer menschlichen, langfristigen Integration und zur Sicherung der bestehenden Schullandschaft sind die Bemühungen vor allem auf junge Paare und Familien mit Kindern zu richten. 

Die ehrenamtliche Erfahrung zeigt, dass es mit Geschick und relativ unbürokratisch möglich ist, für Menschen, die sich bereits am Anfang einer Integration in die Gemeinde befinden, eine Zuweisung in die Gemeinde Ilsede zu bekommen. Wenn Bürger der Gemeinde Aufwand für eine Integration betreiben und auch finanzielle Mittel aufgewendet werden, dann soll der positive Effekt auch wieder der Gemeinde Ilsede zugute kommen. Hier sind auch bestehende Kontakte zur Bevölkerung, Schulförderung und bereits angebahnte Praktikums- oder Arbeitsverhältnisse zu berücksichtigen. Außerdem sollten Familienbeziehungen beachtet werden, um einen Verbleib auch nach der Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft in der Gemeinde Ilsede zu sichern.

Die Verwaltung wird beauftragt, nach den o.g. Leitlinien für einen gesteuerten Flüchtlingszuzug zu sorgen.

3.    Vorbereitung auf Flüchtlingszuweisung 2016

Nach den aktuellen Informationen muss mit einer starken Erhöhung der Flüchtlingszuweisungen durch das Land in 2016 gerechnet werden. Dies wird nicht zu unterschätzende Folgen für die interne Organisation der Verwaltung haben, um die Arbeit qualitativ und quantitativ bewältigen zu können.

Der Bürgermeister wird beauftragt, bis zum 1. Februar 2016 dem Rat ein entsprechendes Konzept vorzulegen, dass sowohl die personellen, finanziellen als auch die strukturellen Auswirkungen beschreibt.

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2. Oktober 2015

Kleiderbasar für Flüchtlinge findet neue Heimat im alten Gadenstedter Rathaus

„Ich habe so viele Kleiderspenden von hilfsbereiten Ilsedern bekommen, dass unser Firmenlager voll war“ berichtet Initiatorin Gisela Braackmann und ergänzt „Zum Glück konnten wir vorübergehend ein leer stehendes Haus in Groß Lafferde nutzen“. Braackmann will regelmäßige Öffnungszeiten anbieten, zu denen Kleidung abgegeben und auch anprobiert werden kann. „Damit bieten wir denjenigen, die Kleidung sinnvoll und vor Ort spenden wollen, eine verlässliche Möglichkeit“, sagt Braackmann. Die Öffnungszeiten werden ab sofort durch die Flüchtlinge selbst besetzt. 


(v.l.n.r.) Gisela Braackmann, Joelina Klages und Claudia Klages ein einem der drei neuen  Räume des Kleiderbasars
Anfang der Woche  konnte die Initiative neue Räumlichkeiten im alten Rathaus in Gadenstedt beziehen. Behrend Heinemann, Ortsbürgermeister von Solschen, und Günter Mertins, 2.stellv. Bürgermeister der Gemeinde Ilsede, packten tatkräftig mit an. Dass die leer stehenden Räume im alten Rathaus jetzt einen sinnvollen Zweck erfüllen, ist parteiübergreifend auf Zustimmung gestoßen und wurde durch die Verwaltung prompt und flexibel umgesetzt. Die Firma Tejo hat spontan Tische zur Verfügung gestellt und die Firma Decker Kleiderständer.

„Wir möchten aber nicht nur Kleidung, Geräte und Kleinmöbel verteilen, sondern es gibt viele Menschen, die lieber Geld geben“, sagt Braackmann und deutet damit die Planung für die nächsten Wochen an. Sie plant zusammen mit Mitstreitern die Gründung eines

Fleißige Helfer beim Umzug des Kleiderbasars von Groß Lafferde nach Gadenstedt
Vereins, um unbürokratisch und schnell kleine Beträge als Beihilfen zu geben, beispielsweise für Sprachkurse. Mit den Worten „Es gibt aber keine Geschenke“ betont Braackmann nochmals den Gedanken der ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘:„Wir wollen Bedürftigen helfen, die ersten Schritte zu machen. Laufen müssen sie dann alleine“.

Der Eröffnungstag wurde von gut 40 Flüchtlingen genutzt, um teils fast neuwertige Kleidung zu probieren. Alle sind für sich und ihre Familien fündig geworden. Ab sofort hat der Kleiderbasar jeden Freitag von 14:00 bis 17:00 Uhr im alten Rathaus in Gadenstedt (Am Breiten Tor 1) geöffnet. Kleidung und Spenden können gerne zu diesen Zeit abgegeben werden. Möbel bitte nach Absprache.

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19. September 2015

Ilseder CDU fragt: Wird Kreispolitik gegen die Menschen in Ilsede gemacht?


Papenburg-Lkw in Ilsede

Mit großer Sorge und mit Unverständnis hat die Ilseder CDU den ablehnenden Beschluss des Umweltausschusses des Landkreises Peine in Sachen „Erweiterung des Kiesabbaus in Wipshausen“ aufgenommen. Die CDU-Kreistagsfraktion hatte als Vermittlungsvorschlag für die Lösung des Problems „Erweiterung des Kiesabbaus in Wipshausen“ – auch im Zusammenhang mit dem Erhalt der ca. 80 Arbeitsplätze der Spedition Papenburg Silotransporte in Groß Ilsede –  die Erstellung eines aktuellen Gutachtens ins Gespräch und zur Abstimmung im Umweltausschuss des Landkreises Peine gebracht. SPD und Grüne lehnten ab.

Bei der entscheidenden Sitzung des Kreisumweltausschusses am vergangenen Dienstag wurde der CDU-Kompromissantrag mit der Stimmenmehrheit von SPD und Grünen (6:5) abgelehnt. „Dass die Herren Streichert (SPD) und Sachtleben (Grüne) sehenden Auges den LKW-Standort – und damit nicht wenige Arbeitsplätze - in Gefahr bringen, macht mich wütend, gerade weil beide Herren in der Gemeinde Ilsede wohnen!“, sagt Marcus Seelis, Vorsitzender des Ilseder CDU-Ortsverbands und Mitglied im Ilseder Gemeinderat.

Gisela Braackmann 
Marcus Seelis
Der Standort der Spedition Papenburg Silotransporte in Groß Ilsede ist eng mit dem Kiesabbau in Wipshausen verbunden und daher muss damit gerechnet werden, dass der Wirtschaftsbetrieb Papenburg bei diesem Umgang durch die Verwaltung und die Politik negative Konsequenzen für den Landkreise Peine und auch für die Gemeinde Ilsede zieht. „Das darf im Interesse unserer Gemeinde Ilsede und unseres Landkreises nicht geschehen!“ sagt Seelis.

„Wenn es Sinn macht, müssen wir dem Unternehmen  den Zugang zu dem erstklassigen Rohstoff Kies ermöglichen“, sagt Gisela Braackmann für die CDU im Gemeinderat und appelliert gemeinsam mit Seelis an den Hauptverwaltungsbeamten des Peiner Landkreises, Herrn Landrat Franz Einhaus: „Kreispolitik darf nicht gegen die Wirtschaft und gegen die Menschen in Ilsede gemacht werden!“

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13. September 2015

Gelungene Integration: Fester Arbeitsvertrag für syrischen Flüchtling in Ilsede

Faek Tahlo floh vor dem Krieg aus Syrien und lebt mit seiner Familie seit einen Jahr in Deutschland – und demnächst startet er in eine Festanstellung in einem Groß Bültener Frisörsalon


Ralf Steinborn, Faek Tahlo und Cornelia Steinborn im Salon in Groß Bülten
Bereits seit dem Sommer arbeitet Faek Tahlo stundenweise im Rahmen eines Praktikums in Groß Bülten. „Durch den Integrationskurs von Montag bis Donnerstag vormittags bleibt nur wenig Zeit für die Arbeit“ erklärt Thalo seinen Tagesablauf, „aber ich freue mich, in meinem gelernten Beruf zu arbeiten“. Auch Inhaber Cornelia und Ralf Steinborn sind von ihrem Praktikanten überzeugt: „Faek bringt Know-how mit, das eine echte Ergänzung für das bisherige Leistungsangebot des Salons ist. Zum Beispiel ist Rasieren im Salon ein neuer Trend, den wir bedienen können.“ Wobei natürlich das Rasieren mit dem Messer gemeint ist oder auch mit dem Band, sodass man den Bart klar konturieren kann. Auch Augenbrauen lassen sich mit dem Band nachhaltig und elegant, leider aber auch etwas schmerzhaft, entfernen.

„Sicherlich ist die Kommunikation mit dem Kunden noch ein Feld, was ausgebaut werden muss. Auch die Pünktlichkeit muss noch dem Verständnis der Kundschaft angepasst werden“ beschreibt Ralf Steinborn die Aufgabe der nächsten Monate. Mit der Festanstellung auf Teilzeitbasis kann sich Tahlo einen eigenen Kundenstamm aufbauen. „Die ersten Stammkunden fragen schon gezielt nach Herrn Tahlo“ freut sich Cornelia Steinborn über ihren neuen Mitarbeiter.

Auch Gisela Braackmann, die die Familie seit fast einem Jahr betreut, ist sichtlich beeindruckt von der Entwicklung ihres Schützlings: „Unsere Unterstützung kann nur eine Hilfe zur Selbsthilfe sein. Ich bin echt stolz, wie sich Faek integriert und uns dabei auch bereichert.“

Der Salon Steinborn befindet sich in der Gerhard-Lukas-Straße 84 in Groß Bülten in der Nähe des Bergbauparks. 

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5. September 2015

Bundestagsabgeordnete Pahlmann zu Besuch bei der Landjugend in Solschen


Der neue Dorfteich in Solschen

Mit beeindruckendem Engagement und viel Liebe zum Detail hat die Solschener Landjugend im Rahmen der 72-Stunden-Aktion den örtlichen Dorfteich komplett erneuert und zu einem gemütlichen Treffpunkt im Dorf hergerichtet.

Infotafeln informieren über den "Dorfteich - früher und heute" und die "Flora und Fauna am Dorfteich", ein Gitter für Liebesschlösser wurde hergerichtet und am Teich aufgestellt und - eine besonderes tolle Idee - eine Spielekiste eingerichtet. Die Kiste steht unverschlossen am Teich und beinhaltet Spiele wie KUBB, Boccia und verschiedene

Ingrid Pahlmann MdB, unsere Bundestagsabgeordnete, mitten in der Gruppe
Ballspiele. Diese können von allen Anwohnern genutzt werden, das Angebot wurde bei schönem Wetter auch schon oft genutzt. Auch ein Kindergeburtstag wurde hier schon gefeiert. 

Ingrid Pahlmann schaute sich das Ergebnis dieser tollen Aktion an und war begeistert: "Der Dorfteich ist
zu einem tollen Treffpunkt für Jung und Alt geworden und ein glänzendes Beispiel für eine lebendige Dorfgemeinschaft."




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26. August 2015

Presseerklärung: Die Ilseder Gemeindepolitik steht mehrheitlich zum Schulstandort Ilsede in der jetzigen Form

Der Elternwille, der in der kreisweiten Umfrage ermittelt wurde, zeigt, dass in Ilsede sowohl das bisherige Schulsystem als auch eine IGS gewünscht werden. Wir fordern den Erhalt des Schulzentrums Ilsede und die Fortführung in der jetzigen Form.


Ilseder Schulzentrum
Der schon im letzten Jahr von allen Parteien eingeschlagene Weg, mit Eltern, Schülern und Schulleitungen zu reden, soll auch nach den Ferien fortgesetzt werden. Gemeinsam wollen wir erreichen, die Attraktivität des Ilseder Schulzentrums mit dreigliedrigem Schulsystem und Förderschulen weiter zu steigern, die Durchlässigkeit zwischen Haupt-, Realschule und Gymnasium zu verbessern, ansprechende pädagogische Konzepte vorzuhalten und eine bedarfsgerechte Betreuung mit dem Ziel einer Ganztagsschule zu organisieren.

Was wir als Gemeinde dazu beitragen können soll gemeinsam sondiert werden.

Genau so wichtig ist uns, den Schülern aus Ilsede, die das wünschen, den Besuch einer IGS zu ermöglichen. Das sehen wir durch Angebote in den Nachbargemeinden als gegeben an.

Die Ilseder Kreistagsabgeordneten aller Parteien werden aufgefordert, sich für eine derartige Lösung bei den anstehenden Entscheidungen einzusetzen.

Die schulpolitischen Sprecherinnen und Sprecher
Marcus Seelis (CDU/Baum) – Ilse Schulz (FBI) – Jörg Gilgen (SPD)

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23. August 2015

Erst Fremde, dann Freunde

Das Magazin "Jes" des Bistums Hildesheim zeigt drei Geschichten von Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen und im Kreis Peine gelandet sind. Eine davon spielt in Ilsede.


Jes Ausgabe 04/2015 August
Preisfrage: Was machen Sie, wenn nachts das Telefon klingelt? Wenn Sie nur die Worte "Bauch", "weh", "Hospital" und "sorry" hören? Und das von einer Frau, die Sie gerade vor einem Monat kennengelernt haben? Für Gisela Braackmann ist das keine Frage. Sie fährt mit der jungen, schwangeren Frau ins Krankenhaus. Kurzerhand erklärt sie sich zur Angehörigen, um mit in den Kreißsaal zu kommen. Nicht einfach, schließlich stammt die junge Frau aus Syrien. Aber sie sehnt sich nach Beistand. Wenig später schneidet Gisela Braackmann - natürlich unter Anleitung der Hebamme - die Nabelschnur durch. Der kleine Adam ist geboren. "Tja und ich war Oma", sagt Gisela Braackmannn. So schnell kann es gehen.

Eigentlich will Gisela Braackmann, die mit ihrem Mann in Ilsede (bei Peine) eine Druckerei betreibt, sich ein wenig um Flüchtlinge kümmern. Aus zwei Gründen. Zum einen: "Die Not der Menschen ist doch groß, da muss man etwas Konkretes tun", sagt die 56-Jährige, die auch für die CDU im Rat der Gemeinde sitzt. Hand heben und Appelle allein reichen nicht. Zum anderen: "Auch meine Familie ist nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem Osten geflüchtet und hat Aufnahme gefunden." Für sie zwei gute Gründe, um ganz praktisch Nächstenliebe zu leisten.

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Jes im Internet: www.jes-magazin.de  
Ausgabe 04/2015 von Jes im Internet
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29. Juli 2015

Bandgießen in Peine: CDU informiert sich bei Salzgitter AG

Aus der Presse war Ende 2014 zu erfahren, dass das Projekt „Horizontales Bandgießen von Stahl“ der Salzgitter Flachstahl GmbH in Zusammenarbeit mit der SMS Siemag AG und TU Clausthal für den Deutschen Zukunftspreis, Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, nominiert war. Dies nahm der CDU-Kreisvorsitzende Christoph Plett zum Anlass, einen Besuchstermin bei dem Unternehmen, das zum Salzgitter-Konzern gehört, zu vereinbaren.


Die CDU-Delegation vor der Hauptverwaltung in Peine
Die Besuchergruppe, bestehend aus Mitgliedern der CDU-Kreisverbände Peine und Gifhorn sowie dem Vorsitzenden des Innovationskreises des CDU- Landesverbandes Braunschweig, Prof. Dr. Reza Asghari, bekamen am letzten Donnerstag einen Einblick in die industrielle Umsetzung der Bandgießtechnik.
Unter der Leitung des Betriebsdirektors Dr. Peter Juchmann gab es einen Überblick über die Entwicklungsstufen. Aus Ilsede waren Karl-Gerhard Giffhorn und Marcus Seelis Mitglieder der Delegation.

Bislang hat die Salzgitter AG in die Bandgießanlage in Peine rd. 65 Mio. Euro investiert. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit übernahm 1/3 der Aufwendungen durch Fördermittel. Dem Stahlkonzern ist es wichtig, wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben, denn die Konkurrenz in der Aluminium- sowie der faser- und kunststoffproduzierenden Industrie schläft nicht. Der Trend zur Reduzierung des Energieverbrauchs und damit auch der Emissionen schlägt sich in der Automobilindustrie unter anderem in innovativem Leichtbau bei Karosserien nieder. Da bei leichteren Konstruktionen die Sicherheit der Fahrzeuginsassen nicht gefährdet werden darf, werden an die eingesetzten Werkstoffe extreme Anforderungen gestellt. Der über die Bandgießtechnologie produzierte Stahlwerkstoff verfügt über ein völlig neues Eigenschaftsprofil in Bezug auf Verformbarkeit und Festigkeit. Er wurde bereits für Prototypen von Serienteilen, wie z.B. dem Seitenaufprallschutz in Autotüren oder bei Seitenteilen von Autositzen eingesetzt.

Weiter ging der Besuchstag mit einem Blick auf die Pilotanlage. Der Betriebsleiter Dr. Rune Schmidt-Jürgensen führte die Besucher durch die mit rd. 90 m Länge kompakte Bandgießanlage. Vor Ort konnten sich die Besucher auch einen Eindruck vom nur 16mm dicken Gussprodukt verschaffen. Zurzeit befindet sich die Bandgießanlage im Einfahrbetrieb. Die Prozessentwicklung arbeitet mit Hochdruck an der Verkaufsfähigkeit des ersten Sonderstahlproduktes.

Prof. Asghari zeigte sich sehr beeindruckt vom großen Innovationsprojekt in Peine und hat betont „Das Projekt zählt zu den Innovationsperlen der Region und zielt darauf ab, einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung des Stahlstandortes Peine-Salzgitter zu leisten. In dem Projekt wird genau das getan, was wir uns für die deutsche Forschungslandschaft wünschen: unmittelbare Verwertung der Forschungsergebnisse in der Industrie und die Entwicklung neuartiger Produkte und Verfahren. Nur so können wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaft auch in der Zukunft sicherstellen.“

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26. Juli 2015

Kleiderschenkung in Ilsede an Bedürftige und Flüchtlinge

Bedürftige, Flüchtlinge und Asylanten konnten im KOMED in Ilsede unter einer großen Auswahl kostenloser Kleidung  wählen: Die CDU Frauen Union Peine hat in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsbeauftragten der Gemeinde Ilsede Kleidung eine Kleiderschenkung organisiert.


Große Beteiligung an der Kleiderschenkung in Ilsede
Kinder-, Damen und Herrenbekleidung aller Größen und Arten angeboten. Gisela Braackmann, Marion Övermöhle-Mühlbach und Renate Rehnelt von der Frauen Union Peine hatten im Vorfeld bereits mehrere Male in der Ilseder Druckerei Braackmann große Mengen der von der hiesigen Bevölkerung gespendeten Garderobe nach Größen und Bekleidungsart sortiert.

Es wurden auch Möbel, Geschirr, Betten und Bettwäsche gespendet, die ebenfalls neue dankbare Besitzer gefunden haben. Besonders begehrt waren gespendete Fahrräder, die innerhalb weniger Minuten vergriffen waren. „Leuchtende Augen bei den Flüchtlingskindern gab es bei den diversen Spielsachen und Rollern“ freut sich Gisela Braackmann ganz besonders. Für die Helfer der Aktion, aber auch für die Besucher gab es von großzügigen Spendern gebackenen Kuchen, auch aus den Reihen der syrischen Flüchtlinge, die ebenfalls tatkräftig mitgeholfen haben. „Die Aktion wurde so dankbar aufgenommen, dass die CDU Frauen Union plant, weitere Aktivitäten in dieser Hinsicht durchzuführen“ deutet Renate Rehnelt zukünftige Pläne an. Mit einem herzlichen Dankeschön bedanken sich Braackmann, Rehnelt und Övermöhle-Mühlbach im Namen der Empfänger bei allen Beteiligten für die großzügigen Spenden und die Hilfe aus der Bevölkerung.

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19. Juli 2015

CDU Ortsverband Ilsede bedauert drohende Abmeldungen von 55 Lkw der Spedition Papenburg Silotransporte (Keunecke) und fordert mehr Realitätssinn bei SPD und GRÜNEN

Die von SPD und GRÜNEN geführte Kreisverwaltung hat den Kiesabbau in Wipshausen untersagt und damit viele Arbeitsplätze in Gefahr gebracht. Der GRÜNE Kreistagsabgeordnete Heiko Sachtleben aus Ilsede hat jetzt eine Strafanzeige wegen Erpressung gegen den Unternehmer Papenburg gefordert. Als Konsequenz des Vertrauensverlustes in die Peiner Politik zieht Papenburg jetzt die gesamte Silospedition aus Ilsede ab. Die Ilseder CDU versucht zu vermitteln.


So könnten die Lkw zukünftig mit H- anstatt PE-Kennzeichen aussehen (Fotomontage)
Das Kieswerk in Wipshausen ist weitgehend ausgekiest und es werden jetzt Möglichkeiten gesucht, den in dieser Region hochqualitativen Kies weiter abbauen zu können und 50 Arbeitsplätzen eine langfristige Perspektive zu geben. Nachdem die CDU schon vor einem Jahr einen entsprechenden Antrag in den Kreistag eingebracht hat, eskaliert zurzeit der Streit: Heiko Sachtleben von den Ilseder Grünen fordert, das Gelände zu renaturieren und „rechtliche Schritte gegen den offenen Erpressungsversuch des Unternehmens zu prüfen“.

„Herr Sachtleben scheint noch nicht in Ilsede angekommen zu sein, wenn er die Tragweite seiner unbedachten Äußerungen nicht abschätzen kann“ sagt Gisela Braackmann, Mitglied im Groß Ilseder Ortsrat und im Ilseder Gemeinderat. Die CDU Ilsede stellt fest: „Sich in den Weg stellen, zu blockieren, sich wichtig machen, das ist angesagt. Praktiziert wird dies von der SPD und den Grünen in einer Weise, die sprachlos macht – siehe PAZ vom 14. Juli.“

Gisela Braackmann 
Marcus Seelis
Die Günter Papenburg AG Bereich Logistik Silotransporte am Ortsausgang von Groß Ilsede (ehemals Keunecke) beherbergt nicht nur 55 Siloauflieger und 48 Zugmaschinen, sondern bietet auch über 80 Arbeitsplätze für die Gemeinde Ilsede – Fahrer, Werkstattmechaniker und Büroangestellte. Die Günter Papenburg AG hat die Spedition Keunecke 2007 aus der Insolvenz wieder aktiviert und die Arbeitsplätze gesichert.

Was passiert, wenn die Silotransporte aus Ilsede abgezogen werden? „Das Schlimmste ist sicherlich der Verlust von Arbeitsplätzen am Standort Ilsede und den damit entfallenden Lohnsteueranteilen für die Gemeinde. Die Zugmaschinen und Auflieger, die alle im Landkreis Peine angemeldet sind, sollen bald nach Hannover umgemeldet werden“ sagt Marcus Seelis, Vorsitzender des CDU Ortsverbands Ilsede. Der neuen Gemeinde Ilsede, die so mühsam versucht, aus der Schuldenfalle zu kommen, verlöre weit über 200.000€ jährlich an Gewerbesteuer (zum Vergleich: 200.000€ sind die jährlichen Kosten für den Betrieb einer ganzen Kindertagesstätte z.B. in Klein Ilsede).

Dunkle Wolken über den Papenburg-Lkw in Ilsede

Unsere politischen Bestrebungen auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene dienen ausschließlich dem Erhalt des Standortes und der Arbeitsplätze. Diese Bemühungen haben wir in den letzten Tagen verstärkt in alle Richtungen entwickelt, und dabei sehr positive Rückmeldungen erhalten, die uns hoffen lassen, dass weiterhin eine positive Lösung möglich ist. Die Günter Papenburg AG hat der CDU ihre Bereitschaft für weitere Gespräche zugesagt.

Die CDU in Ilsede fordert die SPD und Grünen auf, mehr Realitätssinn walten zu lassen. Nur gemeinsam mit den Unternehmen im Landkreis und in der Gemeinde Ilsede können wir gestalten und erfolgreich sein. 

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10. Juli 2015

Unterstützung des Wasserverbands bei der Zentralkläranlage sichern

Die CDU-Gemeinderatsfraktion hat zur nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses einen Antrag eingebracht, für die weitere Planung der Zentralkläranlage Wasserverband Peine zu beteiligen. Außerdem soll der Wasserverband kritisch die bisherige Planung durchleuchten.


Andreas Leinz
„Die Gemeinde Ilsede ist unserer Einschätzung nach fachlich und kaufmännisch mit diesem Projekt, dessen Kostenvolumen im zweistelligen Millionenbereich liegt, überfordert“, begründet der finanzpolitische Sprecher der CDU, Andreas Leinz, diesen Antrag. 

Die Verwaltung soll damit beauftragt werden, Gespräche und Verhandlungen mit dem Wasserverband zur Übernahme der Anlagen und der Betriebsführung für die Abwasserbeseitigung aufzunehmen. Außerdem soll dem Rat ein Beschlussvorschlag zur Grundsatzentscheidung vorgelegt werden.

Der Wasserverband ist bereits jetzt in geeigneter Weise durch fachliche Begleitung einzubinden in den Prozeß zum Bau der zentralen Kläranlage. Dabei ist unverzüglich eine kritische Würdigung durch den Wasserband einzuholen zum bisherigen Prozeß und Stand des Verfahrens und insbesondere zur bisherigen Leistung des Ingenieurbüros Dr. Olaf Schulz.

Die Gemeinde soll bis dahin keine unumkehrbaren Entscheidungen im Verfahren treffen.

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7. Juni 2015

CDU Ortsverband Ilsede begrüßt neues Mitglied


Max Rother (8.von links) wird von der CDU Kreistagsfraktion herzlich willkommen geheißen
Der CDU-Kreisvorstand Peine hat eine Reihe von Neumitglieder aufgenommen, darunter auch den bei den Piraten ausgetretenen Kreistagsabgeordneten Max Rother aus Bülten. Jetzt begrüßte die Kreistagsfraktion Max Rother in ihrer Mitte und hieß ihn herzlich willkommen.

Max Rother wurde in der Ratsperiode 2011 bis 2015 in den Ilseder Gemeinderat gewählt. In dieser Zeit haben wir als CDU-Fraktion inhaltlich in vielen Punkten mit der FDP/Piraten-Fraktion zusammen gearbeitet.

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17. Mai 2015

Frauen-Union erhält reichlich Kleiderspenden

Buchstäblich ertrunken ist die CDU Frauen-Union in Altkleidern: In den letzten Wochen wurden die Altkleider kubikmeterweise im Betrieb von Gisela Braackmann in Ilsede angeliefert. „Obwohl wir nicht mal eine Aktion aufgerufen  haben, haben sehr viele Leute ihre Kleiderschränke komplett durchsortiert und sich an uns erinnert. Wir haben viele Kleidungsstücke in verschiedenen Qualitäten bekommen, die nicht nur für unsere Aktion Altkleider gegen Kartoffeln, sondern vor allem auch direkt für unsere Bedürftigen und Asylbewerber gespendet wurden.  Bei einigen war sogar noch das Preisschild dran, also nicht einmal getragen“ freut sich Braackmann über die Spenden.


v.l.n.r.: Gisela Braackmann, Marion Övermöhle-Mühlbach und Renate Rehnelt beim Sortieren der Kleidung in Ilsede.
Da die Kleidung meist unsortiert angeliefert wird, hatten Gisela Braackmann, Marion Övermöhle-Mühlbach und Renate Rehnelt von der Frauen-Union einen halben Tag lag Kleidung nach Größe und Art sortiert. „Jetzt steht hier alles geordnet von Babygröße bis Damengröße 46/48 und Herrengröße 54/56 und wartet auf neue Träger“ beschreibt Braackmann stolz das Ergebnis ihrer Arbeit.

„Wäsche und Schuhe, die nicht mehr weitergegeben werden können, haben wir bereits für die Kartoffeltauschaktion im November zu Seite gestellt“ erläutert Övermöhle-Mühlbach die weitere Vorgehensweise. „Die gute Kleidung bieten wir direkt Bedürftigen und Asylbewerbern in unserem Umfeld an und wollen hier auch mit anderen Ehrenamtlichen zusammen arbeiten, die sich gerne bei uns melden können.“

Im Herbst startet wieder die Äpfel-/Kartoffeltausch-Aktion, bei der die Frauen-Union Altkleider gegen Kartoffeln oder Äpfel tauscht. Natürlich können die Altkleider auch als Spende abgegeben werden, die dann in Form von Äpfeln/Kartoffeln nach Bedarf an die Peiner Tafel geliefert wird. Wer seine Altkleider schon vorher spenden möchte, kann sich gerne an Gisela Braackmann, Tel. 05172-989110 oder gisela@braackmann.de in Ilsede oder an Marion Övermöhle-Mühlbach, Tel. 05128-3334059 oder m_muehlbach@gmx.de in Hohenhameln wenden.

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16. Mai 2015

Leserbrief

Karl-Gerhard Giffhorn, Landwirt aus Solschen, nimmt Stellung zum PAZ-Bericht vom 15. Mai 2015 "Für ein Kilo Rindfleisch braucht man 15.000 Liter Wasser" 


Karl-Gerhard Giffhorn
Der Bericht in der PAZ entspricht nicht der Wirklichkeit. Schwer kann ich mir vorstellen, dass jemand aus der Geschäftsleitung einer großen Genossenschaft so wenig Fachkompetenz besitzt. Ich habe den Eindruck, dass der Verfasser dieses Berichtes ein bestimmtes Ziel verfolgt: Hier soll moderne Landwirtschaft gezielt diffamiert werden!

Richtig ist: Zur Erzeugung von 1 kg Schweinefleisch werden weniger als 3 kg Getreide verbraucht. Geflügel benötigt weniger als 2 kg Getreide um 1 kg Fleisch oder Ei-Masse zu erzeugen. Rinder werden gemessen am Gesamtfutterverbrauch nur anteilig mit Getreide versorgt. Deshalb braucht ein ausgewachsenes Rind in Deutschland ca. 3.500m² Weidefläche und keine 30m². Mir ist kein Nutztier bekannt, welches die Horrormenge von 16 kg Getreide zur Bildung von 1 kg Fleisch benötigt! Wie dann noch 15.000 Ltr. Wasser zur Erzeugung
von 1 kg Rindfleisch benötigt werden soll ist nicht vorstellbar. Ein Rind mittleren Schlachtgewichtes bräuchte dann 4.500.000 Ltr. Wasser = ca. 30 Tanklastzüge voll Wasser oder auch 5.000 Ltr. pro Tag. Hier ist wohl der mehrfache Niedergang eines starken Gewitterregen auf die Weidefläche mitgerechnet worden.

Außerdem ist für mich nicht nachvollziehbar, warum ein Freihandelsabkommen der Landwirtschaft schaden soll, zugleich aber Exporterfolge dieser Branche gefeiert werden. Zollschranken haben schon immer dem Wettbewerb und den Wohlstand der breiten Bevölkerung geschadet. Nützlich sind diese Beschränkungen nur für kleine Gruppen mit sehr privaten Vermögensinteressen.

Ich würde es begrüßen, wenn sich die PAZ in Zukunft an klare und nachprüfbare Fakten halten könnte. Welche Nachrichten sind nach solchen Beiträgen noch glaubwürdig?

Karl-Gerhard Giffhorn

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24. April 2015

Bürger fragen - Bräuer antwortet

Veranstaltung am 24. April 2015 im Foyer des Ilseder Gesundheitszentrum



Linie21. April 2015

Kontinuität oder frische Ideen?

Leserbrief von Marcus Seelis zur Wahlempfehlung der FBI (21.4.) und Grünen (17.4.) in der PAZ 


Marcus Seelis
Die Begründung der Grünen und der FBI für Ihre Wahlempfehlungen zugunsten des SPD-Kandidaten ist ein Schlag ins Gesicht für alle ehemaligen Lahstedter und Ilseder Bürgerinnen und Bürger. Kontinuität soll gewahrt werden, welche Kontinuität? Offensichtlich ein „weiter so“ der Schuldenspirale und der Abhängigkeit! Es wird immer deutlicher, was die Fusion in den Augen mancher Ratsmitglieder ist: Das Land soll Geld geben, aber hier machen wir so weiter wie bisher.

Im September 2014 schrieben die Grünen, der neue Bürgermeister „sollte von außerhalb kommen“. Ich frage Frau Weigand: Welcher Kandidat kommt weniger „von außerhalb“ als Herr Fründt, der bereits seit 42 Jahren in der Ilseder Verwaltung angestellt ist?

Was wir brauchen ist ein Bürgermeister, der die fusionierte Gemeinde zusammenführt, der neue Impulse für die gemeindliche Entwicklung setzt, der das neue Ilsede voranbringt und der frische Ideen mitbringt. Und das ist nicht jemand, der schon seit 42 Jahren jeden Tag ins Ilseder Rathaus gefahren ist und den SPD, Grüne und FBI jetzt nur in ein neues Zimmer ziehen lassen.

Marcus Seelis

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21. April 2015

Bürgermeisterkandidat Bräuer stellt sein 12-Punkte-Programm für die ersten 100 Tage vor

Eigenständigkeit, Innovation und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Zu der am Sonntag, 26. April 2015 stattfindenden Stichwahl für das Amt des Bürgermeisters des neuen Ilsede stellte der als parteiunabhängiger Einzelkandidat antretende Rolf Bräuer nun das Arbeitsprogramm für die ersten 100 Tage seiner möglichen Amtszeit vor. Im Mittelpunkt seines Programms stehen eine größere Eigenständigkeit des neuen Ilsede, Innovation als Prinzip des Verwaltungshandelns und der Wirtschaftsentwicklung sowie die Förderung der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit.

Im Einzelnen kündigt er für die ersten 100 Tage seiner möglichen Amtszeit folgende 12 Maßnahmen an:
  1. Ilsede soll "selbständige Gemeinde" werden und den Namen "Stadt Ilsede" bekommen. Ich werde nach Ratsbeschluss den Antrag (gem. NKomVG § 14, Abs. 3, S. 2) an die Landesregierung richten. Damit kann das neue Ilsede eine stärkere Eigenständigkeit erreichen, z.B. durch Übernahme der Bauverwaltung vom Landkreis.
  2. Ich werde, ggf. mit externer Unterstützung, einen „Kassensturz“ vornehmen, der die seit mehreren Jahren fehlenden Haushaltsabschlüsse aufarbeitet und die Finanzsituation des neuen Ilsede, einschließlich der finanziellen „Altlasten“, z.B. des Hüttengeländes, auch im Gebührenbereich (z.B. beim Wasserverband), schonungslos offenlegt.
  3. Das Hüttengelände muss prinzipiell für alle Ansiedlungsmöglichkeiten uneingeschränkt nutzbar werden. Ich werde Nachverhandlungen mit dem Land über den „Hüttenvertrag“ aufnehmen, um die bestehenden Nutzungseinschränkungen aufzuheben.
    Gleichzeitig werde ich für die Entwicklung des Kernortes und des angrenzenden Teils des Hüttengeländes nach Ratsbeschluss schnellstens einen 'städtebaulichen Wettbewerb‘ ausschreiben, um ein 'städtebauliches Konzept' zu erarbeiten und dafür ebenso, wie für die Turnhalle in Münstedt, Fördergelder aus der Städtebauförderung zu beantragen.
  4. Die Betreuung der einzelnen Ortschaften werde ich durch feste Ortsbetreuer/innen (nicht nur: Ortratsbetreuer) in der Verwaltung stärken. Gemeinsam mit den Ortsräten sollen sie auch für die Organisation und Durchführung von „Zukunftswerkstätten“ in den Ortschaften zuständig sein. Die hier erarbeiteten Ortsentwicklungskonzepte werden möglichst schnell bei den entsprechenden Fördereinrichtungen des Landes und des Bundes (z.B. Dorferneuerung, ländliche Entwicklung) zur Bezuschussung eingereicht.
  5. Mit den Telekommunikationsanbietern werde ich Verhandlungen über eine Partnerschaft mit der Gemeinde aufnehmen, um das neue Ilsede als Ganzes mit Glasfaserkabel für schnelles Internet auszustatten.
  6. Die Anbieter und Fachleute für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) aus dem neuen Ilsede werde ich zu einem Arbeitskreis „IKT Ilsede“ einladen, um ein Konzept für die gemeindliche IKT-Nutzung zu erarbeiten und bei der Regionalförderung des Landes Niedersachsen zur Bezuschussung einzureichen.
  7. Die Erzeuger von Erneuerbaren Energien, die Energie-, Heizungs- und Sanitärfirmen aus dem neuen Ilsede werde ich zu einem Arbeitskreis „Energie Ilsede“ einladen, um ein Konzept für die gemeindliche Energiebereitstellung und -nutzung zu erarbeiten und bei der Regionalförderung des Landes Niedersachsen zur Bezuschussung einzureichen.
  8. Die Landwirte und Gartenbauunternehmer im neuen Ilsede werde ich zu einem Arbeitskreis „Landwirtschaft Ilsede“ einladen, um Unterstützungsmöglichkeiten durch die Gemeinde auszuloten.
  9. Bei der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumwelt- und Bauministeriums werde ich Mittel für die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzepts für das neue Ilsede beantragen, dessen Umsetzung in der Folge von einem durch den Bund bezahlten Klimamanager als zusätzlicher Mitarbeiter der Stadt-/Gemeindeverwaltung begleitet werden kann.
  10. Um den Erhalt von Grundschulen, Krippen, Kindergärten, weiterführenden Schulen, Sportstätten und des Freibades zu sichern, werde ich durch die Verwaltung ein Schul- und Sportstättenentwicklungskonzept erarbeiten lassen, das als Grundlage für die zukünftigen politischen und Verwaltungsentscheidungen dienen wird.
  11. Mit dem Zweckverband Großraum Braunschweig werde ich Verhandlungen über die Einrichtung eines öffentlichen Nahverkehrsangebotes z.B. mit Gemeindebussen/Rufbussen, innerhalb des neuen Ilsede und zur Verbesserung der Anbindung nach Hannover (Hämelerwald), nach Braunschweig und nach Hildesheim, aufnehmen.
  12. Zu den umliegenden Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen werde ich Kontakt aufnehmen bzw. bestehende Kontakte ausbauen mit dem Ziel, Kooperationen und wissenschaftliche Unterstützung in den genannten Themenfeldern zu erreichen.
Sein 100-Tage-Programm wird Bürgermeisterkandidat Bräuer noch vor der Stichwahl mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. In der Veranstaltung „Bürger fragen – Bräuer antwortet“, am Freitag, 24. April 2015 um 19:00 Uhr im Café „Hartwig’s“ (ehemals „Currywurst & Coffee“), Eichstr. 5, Groß Ilsede wird Rolf Bräuer dazu Rede und Antwort stehen.

Die Veranstaltung wird von dem bekannten Musiker „Schmiddel“ musikalisch begleitet.



Bräuer im Internet: www.rolf-bräuer.de   

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13. April 2015

Wahlergebnis

Am 12. April 2015 wurde der neue Ilseder Gemeinderat und die neuen Ortsräte gewählt. Aus dem Ortsverband Ilsede haben die folgenden Personen ein Mandat errungen.

Gemeinderat

Gisela Braackmann Andreas Leinz Günter Mertins Marcus Seelis
Gisela Braackmann
Andreas Leinz Günter Mertins Marcus Seelis

Ortsrat Klein Ilsede

Nils Weber
Nils Weber
Joachim Raschewski

Ortsrat Groß Ilsede

Gisela Braackmann
Lutz Bertram
Gisela Braackmann

Ortsrat Bülten

Karl-Otto Böker
Karl-Otto Böker
Tobias Böker

Ortsrat Solschen

Günter Mertins
Jürgen Lücke
Günter Mertins

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10. April 2015

„Wir können Ilsede“ – Wahlkampfabschluß der CDU mit Ulf Thiele in Ilsede

Ulf Thiele, der Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, besuchte Ilseder Parteifreunde zum Abschluß des Wahlkampfes. Nach einer Stippvisite bei Christmann Informationstechnik betont Ulf Thiele in der Diskussion die Wichtigkeit, Menschen zur Wahl zu aktivieren.


v.l.n.r.: Hannes Beims (Vorsitzender CDU Gemeindeverband Ilsede-Lahstedt), Marcus Seelis (stellv. CDU-Fraktionsvorsitzender), Rolf Bräuer (Bürgermeisterkandidat), Ulf Thiele (Generalsekretär CDU Niedersachsen), Christoph Plett (CDU Kreisvorsitzender), Wolfgang Christmann (Unternehmer) und Gisela Braackmann (CDU-Fraktion).
Der Ort, der eine große Mitschuld an Schuldenstand der Alt-Gemeinden Lahstedt und Ilsede trägt, war der Startpunkt für den Besuch von Ulf Thiele zum Wahlkampfabschluß in Ilsede. Neben Altlasten und verlorener Industrie birgt das Hüttengelände aber auch neue Startchancen. Für die Einladung bei Christmann Informationstechnik + Medien bedankte sich Gisela Braackmann vom Vorstand des Gemeindeverbandes Ilsede-Lahstedt mit den Worten: „Christmann steht für mich als das innovative Unternehmen in Ilsede mit Herrn Christmann an der Spitze als Vor- und Querdenker, als Visionär und Macher. Von dieser Sorte Unternehmer brauchen wir mehr.“ Neben der Beteiligung an deutschen und europäischen Forschungsprojekten sowie der Dienstleistung für mittelständischen Kunden ist das Unternehmen auch Ausbildungsbetrieb  und gibt damit dem Gebäudenamen „Starterhof“ eine wichtige und neue Bedeutung.

Christmann als IT-Unternehmen ist auf eine schnelle Internetverbindung mit seinen Kunden angewiesen. „Eine schnelle Internetanbindung ist eine echte Chance für den ländlichen Raum. Hier müssen die Gemeinden geschlossen ihre Marktmacht einsetzen.“ betont auch Bürgermeisterkandidat Bräuer.

In der anschließenden öffentlichen Diskussion mit über 40 Teilnehmern lobte Thiele die Leistungen der Ilseder und Lahstedter Kommunalpolitik, einen riesigen ersten Schritt aus dem Schuldensumpf gemacht zu haben. Jetzt gilt es, weiter aktiv kreative Lösungen zu bauen und Fördermittel einzuwerben.

Wichtig für die Bedeutung des Ehrenamtes und die Kraft des neuen Gemeinderats sei eine hohe Wahlbeteiligung, sagte Thiele. „Gehen Sie am Samstag auf die Straße, klingeln Sie an den Haustüren, und sagen Sie allen Einwohnern, wie wichtig es ist, am Sonntag zur Wahl zu gehen“ gab Thiele den Anwesenden mit auf den Weg. „In den Kommunen, in denen die CDU regiert, ist das Land erfolgreicher. Das liegt daran, weil die CDU ein anderes Verständnis von Unternehmertum und auch von der Bedeutung der Familie hat“ zieht Thiele Bilanz.

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2. April 2015

Politiker informieren sich am "Tag der älteren Generation" in Ilsede

Am „Tag der älteren Generation“ am 1. April, einem internationaler Aktionstag, der Mitmenschen auf die Situation und die Belange der älteren Generation aufmerksam machen soll, besuchten Ilseder Politiker mit der Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann MdB zwei Seniorenheime und einen Pflegedienst.


v.l.n.r.: Gisela Braackmann (CDU-Fraktion), Burkhard Braackmann mit seinem Patenonkel Adolf Munzel (Bewohner), Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann MdB, Karl-Heinz Arnold (Senioren- beauftragter Gemeinde Ilsede) und Marcus Seelis (stellv. CDU-Fraktionsvorsitzender) in der Seniorenresidenz Brockenblick
Ein offenes Haus empfing Gisela Braackmann (CDU-Fraktion) und Burkhard Braackmann, Ingrid Pahlmann MdB, Marcus Seelis (stellv. CDU-Fraktionsvorsitzender) und Karl-Heinz Arnold (SPD, Seniorenbeauftragter Gemeinde Ilsede) im Gadenstedter Brockenblick. Pflegedienstleiter Christopher Boes berichtete über die Kultur des Hauses mit 90 Bewohnern, die mit durchschnittlich 81 Jahren ihre Räume beziehen. Der Vorsitzende des Heimbeirats, Heinz-Georg Baumann, informierte über die Erfolge des Heimbeirats, u.a. ein Weg zum Teich. Ein persönliches Gespräch mit zwei Bewohnern rundete den freundlichen Empfang ab.

Die Gruppe war anschließend im Seniorenheim Qualivita am Markt in Groß Ilsede zu Kaffee und Kuchen eingeladen. In persönlicher Atmosphäre gab es intensive Kontakte am Tisch mit den Bewohnern, die über gemeinsame Bekannte, die Angebote des Heims und die Wünsche der Bewohner sprachen.

Abgerundet wurde der Tag mit einem Informationsbesuch bei Gloger Hauskrankenpflege auf dem Ilseder Hüttengelände. Für seit über 20 Jahren bestehende Unternehmen diskutierten Inhaberin Christina Gloger und Pflegedienstleiterin Brigitte Kühn mit Ingrid Pahlmann über die neuen gesetzlichen Möglichkeiten der Alltagsbetreuung, den Pflegenotstand und die Palliativversorgung im Landkreis Peine.

Linie1. April 2015

Planungsstopp für die Zentralkläranlage?

Stellungnahme von Nils Weber zum Leserbrief „Stillstand und Hinhaltepraktiken“ von Jürgen Rissel in der PAZ vom 1. April 2015


Nils Weber
Wie kann es ein „selbsternannter grüner“ Kandidat für das Bürgermeisteramt von Ilsede nur wagen, den Finger in die Wunde zu legen und die mühsam errungene Entscheidung zum Zentralklärwerk in Gadenstedt zu kritisieren? So hatten sich die Genossen in Alt-Lahstedt, Ilsede und im Landkreis Peine das nicht vorgestellt.

Zur Kenntnis: Herr Bräuer hat innerhalb kürzester Zeit, wie jeder andere unabhängige Kandidat auch, die geforderten 200 Unterstützer für seine Kandidatur in Ilsede gefunden und tritt als Einzelkandidat an. Weiterhin verfügt er über jahrelange Erfahrung in Umweltangelegenheiten durch seine Tätigkeit im Bundesumweltministerium.

Ich halte es für seine Pflicht, sein fundiertes Fachwissen in die politische Diskussion einzubringen, denn ganz im Gegenteil zu anderen Äußerungen ist dies kein Wahlkampfgetöse, sondern Handeln im Sinne der Gemeinde Ilsede.

Nils Weber

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27. März 2015

„Wir können Ilsede“ – Diskussionsabend

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23. März 2015

„Wir können Ilsede“ – Unser Wahlprogramm

Jugend ist unsere Zukunft!

• Sichere Schulwege
• Belebung der Jugendarbeit und Förderung des Freizeitangebotes
• Attraktive Öffnungszeiten des Freibades
• Instandsetzung von Naherholungseinrichtungen

Schulstandorte erhalten!

• Eine Schullenkungsgruppe muss eingesetzt werden um einen Schulbedarfsplan aufzustellen
• Ausbau der Grundschule Gadenstedt zur Ganztagsschule

Neugestaltung des Raumordnungsprogrammes!

• Besserer Anschluss des ÖPNV an Braunschweig und Hildesheim
• Nahversorger in den Ortschaften
• Ärzteversorgung sicherstellen

Finanzkraft stärken!

• Verzicht auf Prestigeobjekte wie den Kugelwasserturm
• Verzicht auf den Neubau eines Sitzungssaals
• Nutzung von Förderprogrammen

Klimaschutzkonzept entwickeln!

• Beauftragte sollten den Bürgern beratend zur Seite stehen und auch Förderanträge für den Bürger stellen
• Gemeindeeigene Gebäude hinsichtlich ihrer Energieeffizienz und möglicher Energieeinsparungen überprüfen

Dezentrale Ansiedlung sozialer Einrichtungen!

• Sanierung des Flüchtlingswohnheimes in Groß Lafferde
• Förderung kultureller Initiativen vor Ort

Senioren gehören zur Gesellschaft!

• Bildung eines Seniorenbeirates
• Angebote für Senioren in allen Ortschaften
• Dezentrale Sprechstunden der Sozialverbände

Wirtschaftskraft stärken!

• Neuausschreibung von Gewerbegebieten
• Ausbau der Wirtschaftsförderung

Nachhaltiges Abwassermanagement!

• Erhalt der naturnahen Abwasserbehandlung in der ehem. Gemeinde Lahstedt
• Fremdwasserseparierung

Ohne Ehrenamt ist kein Dorf zu machen!

• Unterstützung der Ehrenamtlichen
• Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes

Download Wahl-Folder Ortsverband Ilsede

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11. März 2015

Ilseder sind gegen eine Ortsumgehung von Groß Ilsede

Auf Einladung der Ilseder CDU diskutierten gut 40 Bürger intensiv über die im neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) vorgesehene Ortsumgehung von Groß Ilsede im Zuge der B444. Die einhellige Meinung war: „Wir brauchen keine Ortsumgehung“. Lieber sollte man die Ampelanlage optimieren und die Hände von der Natur lassen.

Der CDU-Ortsverband Ilsede hatte Ingrid Pahlmann MbB, die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Peine-Gifhorn, eingeladen, gemeinsam mit den Ilsedern ergebnisoffen das Für und Wider zu erörtern. „Sie können auf meine Unterstützung in Berlin zählen, falls Ilsede die Umgehungsstraße möchte. Genauso werde ich mein Bestes tun, die Umgehungsstraße zu verhindern, falls Sie vor Ort diese nicht möchten“ verspricht Pahlmann.

Jürgen Portius referierte fachkundig über den Hintergrund und aktuellen Status des BVWP. „Im BVWP werden die Infrastrukturprojekte des Bundes für die nächsten 15 Jahre festgeschrieben“ führt Portius aus und ergänzt „Das Konsultationsverfahren wird wohl im April beginnen und innerhalb von zwei Monaten können alle Bürger Ihre Anregungen und Bedenken online äußern“.

Das Foto zeigt Jürgen Portius, Christian Gleicher, Ingrid Pahlmann MdB, Gisela Braackmann und Marcus Seelis, der die Veranstaltung moderierte
Das Foto zeigt Jürgen Portius, Christian Gleicher, Ingrid Pahlmann MdB, Gisela Braackmann und Marcus Seelis, der die Veranstaltung moderierte
Anschließend führte Marcus Seelis, stellv. CDU-Fraktionsvorsitzender im Ilseder Gemeinderat, durch die Diskussion. „Wir haben gemeinsam mit den Bürgern eine überraschend große Anzahl von Aspekten identifiziert: Die Veränderung für die Geschäfte in Groß Ilsede, Sicherheit der Schulwege, Erhöhung der Lebensqualität für die Anlieger und der Erhalt der Naherholungsgebiete wurden angesprochen“ so Seelis.

„Die B444 ist mit über 10.000 Fahrzeugen pro Tag eine der am stärksten befahrenen Straßen im Landkreis Peine“, steuert Christian Gleicher vom Straßenverkehrsamt fachkundig bei. „Fast einstimmig wurde der Bau einer Umgehungsstraße von den Bürgern abgelehnt. Auch die Landwirte sind strikt gegen die Vernichtung ihrer Äcker“ zieht Seelis die Bilanz des Abends und gibt das Zitat einer Klein Ilseder Bürgerin wieder „Wer Straßen säht wird Verkehr ernten“.

Als größtes Verkehrsproblem in Groß Ilsede wurde die Ampelschaltung in der Gerhardstraße identifiziert. Dem anwesenden Vertreter der Gemeinde Ilsede wurde aufgetragen, hier das Gespräch mit dem Straßenbauamt zu suchen, um zügig Abhilfe zu schaffen. Infobrief Hier geht's zur Online-Konsultation des Bundes. [Link wird später ergänzt]
Die Folien des Abends können hier heruntergeladen werden.
Infobrief Schreiben des CDU-Ortsverbands Ilsede an Ingrid Pahlmann

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26. Februar 2015

Gemeinde Ilsede kommt mit der Erstellung der Jahresabschlüsse nicht hinterher

Aufgrund der gesetzlichen Regelung des Niedersachsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) hat die Gemeinde Ilsede ihren Haushalt zum 1. Januar 2011 auf NKR („Doppik“) umgestellt, die Gemeinde Lahstedt zum 1. Januar 2012. Die Jahresabschlüsse haben nicht nur dokumentierenden Charakter, sondern durch die Doppik vor allem auch eine steuernde Funktion. Aktuell liegt lediglich die Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2011 der (alten) Gemeinde Ilsede vor. Alle anderen Jahresabschlüsse – auch für den Zweckverband Wirtschaftsbetriebe Ilsede-Lahstedt und den Abwasserbetrieb Lahstedt AöR – fehlen.


Günter Mertins
„Durch die jahrelange Verzögerung geht die steuernde Wirkung der Jahresabschlüsse vollkommen verloren“ sagt der stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU, Marcus Seelis, und Finanzexperte Günter Mertins ergänzt „Die CDU hat bereits mehrfach auf die Erstellung der Jahresabschlüsse gedrungen. Dies ist informell in Verwaltungsausschuss-Sitzungen und im Gemeinderat erfolgt, teilweise auch direkt bei den entsprechenden Verwaltungsstellen. Es wird jetzt höchste Zeit, die Vergangenheit – sprich die Zeit ab 2011 – aufzuarbeiten.“

„Die Gemeinde stellt sich hin und verkündet die ‚Schwarze Null‘, die in Wahrheit ein Plus von genau 100€ ist, ohne die doppischen Bilanzen der Vorjahre fertig zu haben. Die erst noch zu ermittelnden Abschreibungen können den Haushalt auch leicht ins
Marcus SeelisMarcus Seelis
Defizit kippen lassen können“ führt Mertins weiter aus.

Als mögliche Folge droht grundsätzlich die Nicht-Genehmigung des vorzulegenden Haushalts – wenn nicht aktuell, dann evtl. in den Folgejahren. Das Land Nordrhein-Westfalen hat bereits einen Erlass herausgegeben, der die Kommunalaufsichten anweist, bei bestimmten Rückständen die Genehmigungen auszusetzen. Dies könnte in Zukunft auch Ilsede drohen.

Die CDU/FBL-Gruppe im Interimsrat hat einen entsprechenden Antrag eingebracht, dass die Gemeinde bis Ende März einen Zeitplan aufstellen soll, um die Abschlüsse fertig zu stellen. Die Gruppe empfiehlt auch, externe Hilfe hinzuzuziehen.


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11. Februar 2015

CDU lädt zur Diskussion einer möglichen Ortsumgehung von Groß Ilsede (B444) ein 

Ende 2015 will der Bundestag einen neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) beschließen. Ziel ist es, ein Gesamtkonzept für die künftige Verkehrs-Infrastruktur bis 2030 aufzustellen. In den letzten Jahren wurden mögliche Maßnahmen gesammelt und bewertet. Eine dieser Maßnahmen könnte eine Ortsumgehung Groß Ilsede im Zuge der B444 sein.

Die Ortsumgehung könnte südlich von Klein Ilsede beginnen, östliche um Groß Ilsede herumführen und südlich von Groß Ilsede wieder ankommen. „Im derzeitigen Stadium zur Entwicklung einer Maßnahme soll es nur darum gehen, wie hoch die Akzeptanz der Bürger vor Ort für eine Ortsumgehung ist. Ist der Wille da, sich gemeinsam für eine Ortsumgehung stark zu machen? Brauchen wir diese Ortsumgehung, oder wird sie Groß Ilsede schaden?“ beschreibt Marcus Seelis, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Ilsede das Ziel der Bürgerversammlung am 9. März. Eine genaue Streckenplanung gibt es noch nicht; eine Diskussion über einen Verlauf der Ortsumgehung ist zum jetzigen Zeitpunkt zu früh und auch nicht notwendig.

Jürgen PortiusJürgen Portius
Die CDU möchte alle Ilseder Einwohner und alle, die die B444 benutzen, zu einem ersten Meinungsaustausch einladen. Welche Gründe gibt es für eine Ortsumgebung von Groß Ilsede? Welche sprechen dagegen? Macht eine Ortsumgehung nur für Groß Ilsede Sinn? Jürgen Portius, der erstmals für den Groß Ilseder Ortsrat und den Ilseder Gemeinderat kandidiert, sagt: „Gemeinsam wollen wir diese Gründe sammeln und uns vor Ort eine Meinung bilden. Wir haben die Unterstützung unserer Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann, sich für uns stark zu machen, falls Ilsede diese Umgehungsstraße möchte.“ Erst wenn die Maßnahme im BVWP priorisiert wurden, können die detaillierten Planungsarbeiten vor Ort beginnen.

Die CDU hat Ingrid Pahlmann MdB eingeladen, das Vorhaben direkt mit den Ilseder Bürgern zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet statt am Montag 9. März 2015 18:00 – 19:30 Uhr.

Veranstaltungsort: KOMED (Ilseder Hütte 4, 31241 Groß Ilsede)

Fragen können vorab gerne an Marcus Seelis (0163-7335476 oder marcus.seelis@cdu-ilsede.de) und Jürgen Portius (05172-3706296 oder juergen.portius@t-online.de) gerichtet werden.

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23. Januar 2015

Ilseder CDU stellt Ortsratslisten auf 

Am vergangenen Donnerstag hat die Ilseder CDU ihre Kandidaten für die Ortsräte in Klein Ilsede, Groß Ilsede und Bülten aufgestellt. „Es ist ein Privileg der Parteimitglieder, über ihre Kandidaten bestimmen zu können und damit aktiv einen Beitrag zu leisten, wer die Bürger in den jeweiligen Ortschaften repräsentieren soll“ sagt Vorsitzender Marcus Seelis.

Für die Groß Ilseder Liste wurde Marcus Seelis auf Platz 1 gewählt. „Besonders freut mich, dass sowohl CDU-Mitglieder als auch gestandene Persönlichkeiten ohne Parteibuch auf den Listen stehen“ sagt Vorsitzender Marcus Seelis über den überparteilichen Charakter der Ortsräte.
Groß Ilseder CDU-Kandidaten
Die CDU-Kandidaten für den Groß Ilseder Ortsrat (v.l.n.r.: Marcus Seelis,
Burkhard Braackmann, Gisela Braackmann, Fritz Lutz, Jürgen Portius, Lutz Bertram)


In Groß Bülten wird sich die CDU an einer Bürgerliste mit der FDP und Persönlichkeiten des Ortes beteiligten und in Solschen beteiligen sich Jürgen Lücke und Günter Mertins für die CDU an der gemeinsamen, überparteilichen Bürgerliste.

CDU-KalenderKalender für 2015 der Groß Ilseder Ortsratskandidaten
Auch für die Wahl zum neuen Gemeinderat der nun 22.000 Einwohner großen Gemeinde Ilsede haben sich die Kandidaten aus Klein Ilsede, Groß Ilsede, Bülten, Groß Bülten, Ölsburg und Solschen vorgestellt. „Neben den bisherigen Ratsmitglieder Marcus Seelis, Günter Mertins, Karl-Otto Böker und Andreas Leinz werden auch Nils Weber, Jürgen Portius und Henning Lochstedt kandidieren“ sagt Ratsfrau Gisela Braackmann, die auch selbst gerne ihre bewährte Arbeit im Gemeinderat fortsetzen möchte. Über die Gesamtliste der CDU wird aber noch der Gemeindeverband in der kommenden Woche beschließen.

Eine besondere Überraschung haben sich die Groß Ilseder Ortsratskandidaten ausgedacht: „Wir haben einen Kalender produziert, der neben den Fotos der Kandidaten neue und alte, markante und auch weniger bekannte Bilder von Groß Ilsede enthält“ sagt Jürgen Portius, der erstmals für ein kommunales Mandat kandidiert. Der Kalender wird in den nächsten Tagen an alle Groß Ilseder Haushalte verteilt werden.

Für den Ortsrat Klein Ilsede kandidieren Nils Weber und Joachim Raschewski. Erstmals werden den Vertretungen vor Ort nun auch finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. "Wir möchten als CDU dazu beitragen, dass Vereine und Institutionen in Klein Ilsede sinnvoll unterstützt werden und so das Gemeinwohl im Ort weiter verbessert wird," so Nils Weber.

Für den Ortsrat Bülten kandidiert erstmals Tobias Böker neben seinem Vater Karl-Otto Böker. "Mein Vater als stellv. Ortsbürgermeister hat mich an die politische Arbeit herangeführt. Ich möchte meine Erfahrung als Jugendobmann im BSC Bülten in die politische Arbeit vor Ort einbringen und dabei ganz besonders Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen" so der 19jährige Tobias Böker.
 

Klein Ilsede Bülten
Die CDU-Kandidaten für den Klein Ilseder Ortsrat (v.l.n.r.: Nils Weber und Joachim Raschewski) Die CDU-Kandidaten für den Bültener Ortsrat (v.l.n.r.: Karl-Otto Böker und Tobias Böker)

Auf dem Braunkohlessen des CDU Gemeindeverbandes Mitte Januar hatten sich zwei unparteiischen Bürgermeisterkandidaten den Mitgliedern vorgestellt. Die CDU-Mitglieder nutzten die Veranstaltung zu einer intensiven Diskussion über Eindrücke und Bewertungen der Kandidaten sowie die Frage, welche Empfehlung die CDU bei den Bürgermeisterwahlen abgeben soll. „Wir legen Wert auf die persönliche und fachliche Kompetenz des neuen Ilsede Bürgermeisters und nicht auf das Parteibuch“ sagt Vorsitzender Marcus Seelis.

LinieDie CDU-Ortsratskandidaten 2015 im Überblick


Groß Bülten
  • In Groß Bülten wird sich die CDU
    an einer Bürgerliste mit der FDP
    und Persönlichkeiten des Ortes
    beteiligten
Groß Ilsede
  • Marcus Seelis
  • Gisela Braackmann
  • Jürgen Portius
  • Burkhard Braackmann
  • Fritz Lutz
  • Lutz Bertram
Klein Ilsede
  • Nils Weber
  • Joachim Raschewski
Bülten
  • Karl-Otto Böker
  • Tobias Böker
Solschen
  • Jürgen Lücke und Günter Mertins 
    beteiligen sich für die CDU an der
    gemeinsamen, überparteilichen 
    Bürgerliste in Solschen.

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15. Januar 2015

Konstituierende Sitzung des Interimsrates

Am 15. Januar 2015 fand die konstituierende Sitzung des Interimsrats der Gemeinde Ilsede statt. Der Interimsrat, der aus den bisherigen Ratsmitgliedern der Gemeinden Ilsede und Lahstedt gebildet wird, trifft bis zur Neuwahl am 12. April die wichtigen Entscheidungen für die Gemeinde.

Konstituierende Sitzung des Interimsrates im Ilseder KOMED (Foto: J. Päller)
Der 15köpfigen CDU/FBL-Gruppe unter Führung von Rainer Röcken (Fraktionsvorsitzender) und Marcus Seelis (stellv. Fraktionsvorsitzender) gehören Hannes Beims, Dieter Böker, Karl-Otto Böker, Gisela Braackmann, Axel Habekost, Nico Kappe, Holger Kretzschmar, Andreas Leinz, Günter Mertins, Behrend Nottbohm, Hans Steinbach, Reinhard Unverzagt und Hartmut Bartels (FBL) an.

Günter Mertins aus der CDU/FBL-Gruppe wurde zum 2. stellv. Bürgermeister gewählt, Marcus Seelis zum 2. stellv. Vorsitzenden des Interims-Rates und Hartmut Bartels zum Vorsitzenden des Abwasserausschusses.

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1. Januar 2015

Jahresausblick 2015

Marcus SeelisMarcus Seelis

Nachdem Ilsede und Lahstedt formal eine Einheit geworden sind, wird es 2015 die gestalterische Aufgabe sein, dies in die politische Praxis umzusetzen. Mit allen Bürgern und den Verwaltungsmitarbeitern wollen wir die neue Gemeinde Ilsede aufbauen. Wenn Ende 2015 von Groß Lafferde bis Klein Ilsede und von Solschen bis Münstedt alle sagen „Wir sind Ilsede“, dann haben wir das Ziel erreicht!

Trotz der Entschuldungshilfe bleiben noch Millionenschulden bestehen, sodass wir den Konsolidierungskurs nachhaltig fortsetzen müssen. Ein „weiter so“ wie in 40 Jahren SPD-Mehrheit darf es nicht geben. Bei den Kommunalwahlen im April können die Bürger entscheiden, wer die Ilseder Zukunft gestalten soll.

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21. Dezember 2014

Großes Lob aus Berlin für Braackmanns Engagement für Flüchtlinge 

Gisela Braackmann wurde anlässlich des UN Tages der Migranten am 18. Dezember 2014 nach Berlin ins Auswärtige Amt eingeladen. Die Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann hat Braackmann für die Region Peine/Gifhorn vorgeschlagen. Dort wurden ehrenamtlich Engagierte im Weltsaal des Auswärtigen Amtes empfangen. Neben Aydan Özuguz (SPD), Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bedankten sich auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und Vizekanzler Sigmar Gabriel persönlich bei den etwa 500 Gästen. Sie seien hier stellvertretend für die deutschlandweit Tausenden von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit, so die Minister.

Gisela Braackmann am 18. Dezember 2014 im Weltsaal im Auswärtigen Amt
Gisela Braackmann am 18. Dezember 2014 im Weltsaal im Auswärtigen Amt
Ohne die ehrenamtliche Unterstützung in unserer Gesellschaft ist diese solidarische Aufgabe nicht zu stemmen, waren sich alle Politiker einig.  „Die eingeladenen Gäste setzen sich für die soziale Integration von Flüchtlingen ein und schaffen Begegnungen. Sie bauen Ängste ab und erleichtern das Ankommen in Deutschland. Mit viel persönlichen Engagement widmen sie ihre Zeit und Kraft den Flüchtlingen. Das ist keine Selbstverständlichkeit und verdient große Anerkennung!“ so Özuguz. Braackmann selbst fühlt sich stellvertretend gewürdigt für all die anderen Menschen aus Ilsede und Umgebung, aus der Ilseder CDU und der Frauen-Union, die sich für „ihre“ syrische Familie durch Geldspenden, Möbel, Kinderspielzeug, tatkräftige Hilfe oder Organisation im Hintergrund engagiert haben. 

Logo Internationaler Tag der Migranten 18.12.2014

„Während unsere Arbeit in der Außenpolitik – die Gipfeltreffen und Verhandlungsnächte – manchmal abstrakt und weit weg erscheint, so engagieren Sie sich ganz konkret, ganz unmittelbar für das Schicksal der Flüchtlinge: Sie sammeln Kleidung oder Fahrräder für Familien, Sie helfen beim Deutschlernen oder Sie fahren Kinder aus abseits gelegenen Flüchtlingsheimen zur Schule im Ortskern.“ sprach Frank-Walter Steinmeier Gisela Braackmann aus dem Herzen. „Wir sind keine Einzelkämpfer sondern gehören zu den Menschen, die gemeinsam und vernetzt Wärme in unsere Gesellschaft bringen." Diese Botschaft nimmt Braackmann dankbar mit aus Berlin, verbunden mit dem Dank an alle lokalen Helfer in der Flüchtlingsarbeit von der politischen Spitze des Landes.

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18. Dezember 2014

Weihnachtsgrüße

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und gibt uns Anlass, einmal innezuhalten, um Vergangenes und Zukünftiges, Erinnerung und Erwartung, Vorhandenes und Neues zu bedenken, aber auch Gemeinsames zu planen.

2014 war sehr arbeits- und ereignisreich: Die Fusion der Gemeinden Ilsede und Lahstedt ist nach über 10 Jahren des Redens vollendet. Auch die Struktur der CDU hat sich entsprechend angepasst, sodass Sie dieses Jahr Post vom neuen Ortsverband bekommen.

Das politische Entscheidungsgremium der neuen Gemeinde wird der Interimsrat sein, der sich aus den bisherigen Räten von Lahstedt und Ilsede zusammensetzt. Damit wird die neue Gemeinde auch in der Zwischenzeit bis zur Wahl eines neuen Rates handlungsfähig sein.

Und damit ist auch schon das Thema Wahlkampf eingeleitet: Am 12. April 2015 werden wir in allen Ortschaften Ortsräte, einen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister wählen. Dazu brauchen die Kandidaten die Unterstützung jedes einzelnen Mitglieds – sei es dadurch, dass Sie helfen, die Kandidaten bekannt zu machen, durch eine Spende zur Finanzierung des Wahlkampfs oder durch tatkräftige Unterstützung zum Beispiel beim Aufhängen der Plakate, Verteilen der Flyer oder bei der Vorbereitung von Veranstaltungen.

Ihnen und Ihren Familien besinnliche Weihnachtsfeiertage und alle guten Wünsche für ein gesundes und erfolgreiches 2015.

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25. November 2014

Land und Gemeinden unterschreiben Zukunftsvertrag

Das Land Niedersachsen, die beiden Gemeinden Ilsede und Lahstedt sowie der Landkreis haben am 25.11.2014 den Zukunftsvertrag unterschrieben. Im Januar 2015 fließen jetzt 12,8 Mio. €.

Unterzeichnung des Zukunftsvertrags am 25. November 2015 im Ilseder Rathaussaal (Foto: J. Päller)
Der Zukunftsvertrag sichert die Unterstützung des Landes bei der Fusion der Gemeinden Ilsede und Lahstedt. Es fließt eine Summe von 12,8 Mio. €, die zur Tilgung von rund 75% der Kassenkredite eingesetzt werden. Auf der anderen Seite sind im Zukunftsvertrag auch Auflagen für die neue Gemeinde festgeschrieben:
  • Reduzierung der Personalkosten
  • Einsparung von Zins- und Sachkosten durch
    • Wegfall eines Rathauses
    • Auflösung Zweckverband Wirtschaftsbetriebe Ilsede-Lahstedt
    • Weniger Ratsmitglieder
Der Vertrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren, in denen die Kommunalaufsicht des Landkreises die Maßnahmen überwachen wird.

Das Foto zeigt die Unterzeichnung des Zukunftsvertrags am 25.11.2014 im Ilseder Rathaus durch das Land Niedersachsen, die beiden Gemeinden und den Landkreis Peine. Die Ratsmitglieder aus Ilsede und Lahstedt waren anwesend.

Wir sind außerordentlich stolz, diesen Erfolg erreicht zu haben. Es waren arbeitsreiche und kommunikations-intensive Monate, die letztlich dazu geführt haben, nach mehr als 10 Jahren die Fusion erfolgreich beschlossen zu haben.

Marcus Seelis – Gisela Braackmann – Günter Mertins

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12. November 2014

Ilseder CDU gründet neuen Ortsverband

Der neue Ortsverband Ilsede, der die Ortschaften Klein Ilsede, Groß Ilsede, Bülten, Groß Bülten, Ölsburg und Solschen umfasst, wird von den bisherigen Akteuren Marcus Seelis (Vorsitzender), Gisela Braackmann und Nils Weber (stellv. Vorsitzende) sowie den Beisitzern Joachim Raschewski und Günter Mertins geführt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Henning Lochstedt (Schatzmeister).

Der neue Vorstand des Ortsverbands IlsedeDer neue Vorstand des Ortsverbands Ilsede (v.l.n.r.): Joachim Raschewski, Gisela Braackmann, Marcus Seelis, Nils Weber, Günter Mertins und Henning Lochstedt
„Die letzten Monate waren geprägt von den Fusionsgesprächen – sowohl auf Gemeindebene als auch auf CDU-Ebene. Die Fusion hat die viele andere Themen überdeckt“ fasst Marcus Seelis rückblickend zusammen und bedauert, dass die Euphorie über die Fusion noch nicht eingetreten ist. Die Straßennamen-Änderung ist in Ilsede gut gelaufen. „Die CDU hat alle betroffenen Haushalte direkt kontaktiert und daraufhin sehr positive Rückmeldungen erhalten“ berichtet Gisela Braackmann.

„Was etwas kurz gekommen ist, sind die gesellschaftlichen Veranstaltungen. In diesem Jahr gab es kein Braunkohlessen, aber das werden wir Anfang 2015 nachholen“ verspricht Nils Weber, der damit schon in den Wahlkampf für die neuen Ortsräte startet. Auch um die geplante Ortsumgehung Groß Ilsede wollen sich die Ilseder Christdemokraten kümmern.

Nach dem Fusionsvertrag mit Lahstedt wird auch der zweite Vertrag, nämlich der „Zukunftsvertrag“ mit dem Land Niedersachsen, am 4. Dezember von Innenminister Pistorius unterschrieben. An diesem Tag steht die Unterzeichnung von acht Zukunftsverträgen in Hannover an. Als Fraktionsvorsitzender wird Marcus Seelis an dem Termin teilnehmen.

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9. November 2014

Frauen-Union hilft junger Familie aus Syrien 

Mit ihrer jüngsten Aktion hat die Frauen-Union der CDU wieder einmal bewiesen, dass ein starkes lokales Netzwerk viel Gutes bewirken kann: Parallel zur Aktion „Altkleider gegen Kartoffeln/Äpfel“, die bereits das dritte Mal stattfand, gab es leckere Kürbissuppe für einen guten Zweck. Der Erlös kommt einer jungen syrischen Familie zugute, die in Groß Ilsede wohnt.

Das Team der Frauen-Union um Gisela Braackmann und Marion Mühlbach
„Mit dieser Aktion helfen wir einer jungen vierköpfigen syrischen Familie, die zurzeit in Groß Ilsede wohnt. Die Mutter hat gerade in der letzten Woche einen kleinen Jungen bekommen. Die Mutter und der kleine Adam sind wohlauf“ berichtet die Ilsederin Gisela Braackmann, die diese Aktion mit initiiert hat.

Die Mutter zweier Kleinkinder hat akute Zahnprobleme, der Landkreis zahlt die Schmerzbehandlung, nicht aber die zahnärztliche Behandlung der eigentlichen Ursache. Durch die Aktion ist eine Menge Geld zusammen kommen, um der Mutter zu helfen. „Eine Zahnarztpraxis in Peine hat sich bereit erklärt, die Behandlung durchzuführen und auf das restliche Honorar zu verzichten“ verkündet Braackmann. Obwohl nicht mal direkt dazu aufgerufen wurde, haben mehrere Ilseder für diesen Zweck auch direkt gespendet.

„Auch an unsere Umwelt haben wir gedacht“ bekräftigt Vorsitzende Marion Övermöhle-Mühlbach den eigenen Anspruch, indem auf Plastikmüll verzichtet und dafür Metallbesteck und Porzellanteller verwendet wurden.

„Das starke Netzwerk der Frauen-Union hat hier geholfen, etwas auf die Beine zu stellen“ betont Övermöhle-Mühlbach. Durch das Zusammenwirken vieler Spender und Helfer konnte etwas auf die Beine gestellt werden. „Wir konnten in Dungelbeck Peyers Deele und das Equipment nutzen und die Suppe wurde frisch vom Groß Ilseder Hartwig’s geliefert“ bedankt sich Braackmann bei Kathrin Hartwig und Henning Peyers für den Beitrag. Und einen weiteren Schwerpunkt im Peiner Südkreis betont Marcus Seelis: „Boris Lauenroth vom Adenstedter Hof Lauenroth hat die Kürbisse zur Verfügung gestellt, die die 30 Liter Suppe erst ermöglicht haben. Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, dass die Flüchtlinge hier willkommen sind. Und es ist toll, dass sich so viele daran beteiligt haben.“ 

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25. Oktober 2014

Frauen-Union hilft Menschen aus Syrien und der Peiner Tafel

Gisela Braackmann

Die Frauen-Union der CDU verkauft am Sonntag, 9. November, von 11 bis 13 Uhr im Hofladen PEYERS DEELE in Dungelbeck leckere Kürbissuppe. Die Suppe wird frisch vom Groß Ilseder Hartwig’s geliefert.

„Mit dieser Aktion möchten wir einer jungen syrischen Familie helfen, die zurzeit in Groß Ilsede wohnt. Die schwangere Mutter eines Kleinkindes hat akute Zahnprobleme, der Landkreis zahlt nur die Schmerzbehandlung, nicht aber die zahnärztliche Behandlung der eigentlichen Ursache“ sagt Gisela Braackmann von der Frauen-Union. Das Geld soll für die ergänzenden Kosten der Zahnbehandlung für diese Familie in Not verwendet werden.

Die syrische Familie ist vor dem Krieg geflüchtet und wurde in Ilsede zuerst im Badehaus untergebracht. Seit Anfang Oktober ist es gelungen, die junge Familie in einer Wohnung unterzubringen. „Durch viele private Spenden konnte sowohl für die Eltern als auch für das Kleinkind mehr getan werden als nur Essen und eine trockene Unterkunft. Wir wollen zeigen, dass diese Menschen hier willkommen sind“ ergänzt Braackmann und hofft auf rege Beteiligung beim Kürbissuppenverkauf und bei der gleichzeitig stattfindenen Aktion ‚Altkleider gegen Kartoffeln/Äpfel‘.  „Wie im letzten Jahr sammeln wir Altkleider, Federbetten, Schuhe,  Gardinen etc. und tauschen diese gegen Kartoffeln und Äpfel, die wir der Peiner Tafel spenden wollen“ erklärt Marion Övermöhle-Mühlbach.

Veranstaltungsort: Hofladen PEYERS DEELE, Alte Landstraße 10, 31226 Peine-Dungelbeck

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22. Oktober 2014

Neue Struktur der CDU in Ilsede

Die beiden Gemeinden Ilsede und Lahstedt werden am 1. Januar 2015 fusionieren. Diesen Schritt wollen wir auch in der Parteistruktur nachvollziehen und am 12. November 2014 einen neuen CDU Gemeindeverband Ilsede-Lahstedt gründen.

Zusätzlich wollen wir auch einen neuen CDU Ortsverband Ilsede gründen, der die Ortschaften Klein Ilsede, Groß Ilsede, Bülten, Groß Bülten, Ölsburg und Solschen umfasst.
 
Struktur des neuen CDU-Gemeindeverbands Ilsede-Lahstedt
Struktur des neuen CDU-Gemeindeverbands Ilsede-Lahstedt

Diese neue Struktur erlaubt es uns, sowohl in den Ortschaften, in den Ortsräten als auch auf Gemeindeebene und im Gemeinderat schlagkräftig und überzeugend zu agieren.

Um die neue Struktur zu erreichen, wollen wir am 12. November 2014 zuerst einen neuen Ortsverband Ilsede gründen und für diesen Verband einen Vorstand wählen. Danach werden wir den (alten) Gemeindeverband Ilsede auflösen. Direkt im Abschluß findet die Gründungsversammlung des (neuen) Gemeindeverbands Ilsede-Lahstedt statt.  

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30. September 2014

Symbolische Unterstützung der von Straßennamenänderung betroffenen Bürger

Als symbolischen Akt der Solidarität aller Ilseder Bürger mit den Betroffenen sollte die Gemeinde jedem betroffenen Bürger ein 10er-Heftchen mit 60ct Briefmarken als Anerkennung zukommen lassen. 

In unseren Gesprächen mit Ilseder Bürgern, die von Straßennamenänderungen betroffen sind, ist oft das Thema Kosten angesprochen worden. Die Bürger müssen viele Vertragspartner über ihre neue Adresse informieren – die kostenlose Änderung der offiziellen Dokumente wie z.B. Ausweise und Fahrzeugpapiere machen dabei nur einen sehr kleinen Anteil aus.

Die positiven Folgen der Fusion für jeden einzelnen Bürger überwiegen ganz klar die Nachteile der betroffenen Bürger. Auch finden wir es im Sinne einer bürgerlichen Solidarität zumutbar, dass betroffene Bürger ihre Vertragspartner auf eigene Kosten informieren, zumal viele Mitteilungen telefonisch oder per email erledigt werden können und lediglich geringe Portoausgaben anfallen.

Wir stellen folgenden Antrag zur Beschlußfassung durch den Gemeinderat:
Die Verwaltung wird beauftragt, jedem von Straßennamenänderungen betroffenen Haushalt ein 10er-Heftchen mit 60ct Briefmarken zukommen zu lassen.

Dieser Antrag wurde von der Ratsmehrheit aus SPD und Grünen am 21. Oktober 2014 abgelehnt.

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23. September 2014

Anwohnervorschläge zu Straßennamen

Wir haben bei den betroffenen Anwohnern in Groß Ilsede und Ölsburg nachgefragt, ob sie mit den Verwaltungsvorschlägen zu ihren Straßennamen einverstanden sind oder ob weitere Vorschläge - am besten abgestimmt mit den Nachbarn - vorgebracht werden. 

Nicht immer haben wir einen "einstimmigen" Vorschlag der Anwohner bekommen. Nachfolgend möchte ich  einen Überblick über die vorgebrachten Namensvorschläge geben, den wir auch der Gemeindeverwaltung übermittelt haben. Der zuständige Fachausschuss hat am 24.09.2014 darüber beraten.

Schulstraße in Münstedt (oben) und in Groß Ilsede (unten)
Groß Ilsede
  • Am Walde: naturgemäß gab es hier keine Rückmeldungen
  • Breslauer Straße: Es gab mehrere Rückmeldungen, die nochmal den gemeinsamen Vorschlag der Anwohner "Hirschberger Straße" bestärken. Es gab auch eine Einzelmeldung für Sophie-Scholl-Straße.
  • Finkenweg: keine Rückmeldung
  • Flachsrotten: Wir haben eine einzelne Rückmeldung bekommen mit „Zaunkönig“, „ Eulenweg“ sowie „Falkenweg“. Ansonsten keine weiteren Rückmeldung.
  • Mittelweg: keine Rückmeldung
Ölsburg
  • Am Brink: Alle Anwohner haben mit Unterschriftenliste für "An der Wiese" votiert
  • Gadenstedter Weg: keine Rückmeldung
  • Kirchstraße: Mehrere Rückmeldungen, die gerne "An der Kirche" möchten. Wenn Adenstedt den Namen nicht möchte, sehe ich keinen Grund, dass Ölsburg hier nicht zugreifen darf. Wer zuletzt kommt ... Die Prioritäten der Anwohner sind:  1. An der Kirche, 2. Am Stein, 3. An der Ölsburg
  • Kurze Straße: keine Rückmeldung
  • Lindenstraße: keine Rückmeldung
  • Querstraße: keine Rückmeldung

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14. September 2014

Ilseder CDU befragt Anwohner zu Straßennamen

Durch die Fusion von Ilsede und Lahstedt ist es notwendig geworden, auch in Groß Ilsede und Ölsburg einigen Straßen neue Namen zu geben. Damit soll sicher gestellt werden, dass es zum Beispiel bei Notrufen keine Verwechslungen gibt.

Wenn Straßennamen doppelt vorkommen wir danach geschaut, wie viele Anwohner von einer Umbenennung betroffen wären. Auch auf Gewerbetreibende wird Rücksicht genommen.

Die Verwaltung hat folgende Vorschläge für die neuen Straßennamen in Groß Ilsede gemacht:
  • Am Walde --> Am Groß Ilseder Holz
  • Breslauer Straße --> Dorotheenstraße  (Gegenvorschlag: Hirschberger Straße)
  • Finkenweg --> Zeisigweg
  • Flachsrotten --> Sperberweg
  • Mittelweg --> Kleiberweg
Und für Ölsburg:
  • Am Brink --> Händelstraße
  • Gadenstedter Weg --> Zum Schützenhaus
  • Kirchstraße --> An der Trinitatiskirche  (Anliegervorschläge: An der Ölsburg, Am Stein)
  • Kurze Straße --> Erzweg
  • Lindenstraße --> Fontaneweg
  • Querstraße --> Herner Straße (Anliegervorschlag: Im Stahleck)

Die Straßennamen sollen idealerweise einen Bezug zur Straße haben und/oder eine Einheit mit den Nachbarstraßennamen bilden. Für die Breslauer Straße liegt bereits ein weiterer Vorschlag mit „Hirschberger Straße“ vor. Die Ilseder CDU findet die Vorschläge der Verwaltung bzw. für die Breslauer Straße den Vorschlag der Anwohner gut und passend. Wir möchten aber gerne von den Betroffenden direkt eine Meinung bekommen.

Bitte lassen Sie Marcus Seelis (marcus.seelis@cdu-ilsede.de, 0163-7335476) oder Gisela Braackmann (gisela@braackmann.de, 05172-9891-10) Ihre Meinung oder Ihren Gegenvorschlag wissen. Bitte sprechen Sie auch mit Ihren Nachbarn.

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10. Juli 2014

Fusion Ilsede/Lahstedt von den Gemeinderäten beschlossen

Zukunftsvertrag

Seit zehn Jahren arbeiten wir schon an der Fusion. Alles wurde einmal durchleuchtet, alles wurde berechnet. Wir sind stolz, einen riesigen Erfolg verkünden zu können: Der Ilseder Gemeinderat und der Lahstedter Gemeinderat haben heute die Fusion beschlossen!

Am gleichen Tag haben die beiden Bürgermeister den Gebietsänderungsvertrag feierlich unterzeichnet.  Zum 1. Januar 2015 bilden wir eine gemeinsame, neue Gemeinde "Ilsede" zusammen mit unseren Nachbarn aus Lahstedt.

Die Zahlen sind das Leichteste und der Vordergründigste bei dieser Fusion. Es gibt drei wesentliche Effekte, nämlich

  • Höhere Schlüsselzuweisungen von rund 1.500.000€ jährlich (davon langfristig „netto“ gut 700.000€, da der Rest an den Landkreis abgeführt wird)
  • Die Zinsersparnis durch Übernahme der Kredite (ca. 250.000€ jährlich)
  • Synergieeffekte durch Personaleinsparungen und Konzentration auf ein Rathaus (ca. 300.000€ jährlich mit steigender Tendenz)
Man sieht also, dass der wesentlich finanzielle Effekt die jährlich gezahlten höheren Schlüsselzuweisungen sind und nicht die einmalig gezahlte Entschuldungshilfe. Zu den Zahlen soll es dies erst mal sein, denn Fusion ist viel mehr als Geld.

Wir rüsten uns für den demografischen Wandel. Ilsede und Lahstedt werden schrumpfen. Ilsede gibt es seit gut 40 Jahren, aber in den nächsten 40 Jahren werden wir rund 30% weniger Menschen sein. Das hat Auswirkungen z.B. auf Schule, Infrastruktur wie Wasser und Abwasser, öffentliche Angebote für die ältere Bevölkerung, öffentlicher Nahverkehr usw. Wenn das Leben sich wandelt, dann kann auch die Verwaltungsstruktur nicht wie ein Fels in der Brandung bestehen bleiben.

Wir freuen uns auf eine neue, größere Gemeinde gemeinsam mit den Lahstedter Bürgern. Die Fusion wird uns endlich wieder Handlungsspielräume eröffnen, um eine Gemeinde nicht nur zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten. Wir haben die Weichen gestellt und sind gut gerüstet für die Zukunft!

CDU Fraktion im Ilseder Gemeinderat

Marcus Seelis – Gisela Braackmann – Günter Mertins – Andreas Leinz – Behrend Nottbohm – Karl-Otto Böker

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21. Juni 2014

Fusion Ilsede/Lahstedt kommt

Wie Sie der Presse schon entnommen haben, ist der Weg nun frei für eine Fusion zwischen Ilsede und Lahstedt. Warum streben wir eigentlich eine solche Fusion an? In erster Linie sind dies finanzielle Gründe, denn Ilsede wie auch Lahstedt drücken hohe Schulden. 

Die Fusion bringt im Wesentlichen drei Effekte:
  • Entschuldungshilfe durch das Land: Im Rahmen des „Zukunftsvertrags“ übernimmt das Land Niedersachsen 75% der Kassenkredite. Dies sind für Lahstedt und Ilsede zusammen rund 11-12 Mio. €. Dadurch fallen auch entsprechende Zinszahlungen in Höhe von ca. 250.000€ im laufenden Haushalt weg.
  • Höhere Schlüsselzuweisungen: Gemeinden in Deutschland bekommen über sogenannte Schlüsselzuweisungen Steuermittel zugewiesen. Je größer die Gemeinde ist, desto höher ist der Schlüssel. Eine Gemeinde mit 23.000 Einwohnern bekommt also mehr als die beiden Gemeinden mit 12.000 und 11.000 Einwohnern zusammen. Dieser Effekt macht ca. 1,6 Mio.€ jährlich aus (davon sind allerdings gut die Hälfte an den Landkreis abzuführen, sodass der Netto-Effekt nur knapp 800.000€ beträgt).
  • Synergieeffekte: Oftmals als Hauptargument angepriesen, sind die Synergieeffekte finanziell der kleinere Beweggrund. Synergien entstehen, weil anstatt zwei Verwaltungen nur noch eine Verwaltung notwendig ist. Es fallen sofort drei Stellen weg und gewisse Sachaufwendungen (z.B. Rathausunterhalt). Dies sind ca. 300.000€ jährlich.
Neben den finanziellen Aspekten macht die Fusion aber auch inhaltlich Sinn. Verwaltungs-strukturen müssen laufend dem demografischen Wandel angepasst werden. Einer schrumpfenden Bevölkerungszahl können nicht unveränderte Verwaltungsstrukturen gegenüberstehen.
Die Fusion ist für den 1. Januar 2015 vorgesehen. Das ist sehr kurzfristig, vermeidet aber eine lange Zeit des Stillstandes und Entscheidungsvakuums. Die Gemeinderatswahlen und Bürgermeisterwahlen werden im April 2015 stattfinden.
Der „Gebietsänderungsvertrag“ sieht einige Regelungen vor, um die neue Gemeinde zu gründen. Neben den technischen Regelungen einer Fusion haben wir versucht, den Vertrag „dünn“ zu halten. Es macht keinen Sinn, jetzt über Sachverhalten zu diskutieren, die noch gar nicht entscheidungsreif sind. Dies ist die Aufgabe des neu gewählten Gemeinderats, und wir alle vertrauen darauf, dass die dann gewählten Männer und Frauen weise Entscheidungen im Sinne der Bürger treffen werden.

Konkret ist im Gebietsänderungsvertrag folgendes geregelt:
  • Die neue Gemeinde wird „Ilsede“ heißen.
  • Es wird in allen Ortschaften Ortsräte geben. Für Klein Ilsede, Bülten und Solschen gibt es diese schon jetzt. Für Groß Ilsede, Ölsburg und Groß Bülten werden diese neu eingerichtet. Die ersten Wahlen sind gemeinsam mit dem Gemeinderat im April 2015.
  • Die Verwaltung wird im Ilseder Rathaus konzentriert. Das Gadenstedter Gebäude wird noch für einen Übergangszeitraum genutzt.
  • Selbstverständlich gehen alle Mitarbeiter einschließlich des Zweckverbandes Wirtschaftsbetriebe Lahstedt-Ilsede in die neue Gemeinde über.
  • Der Rat der neuen Gemeinde soll in seiner ersten Wahlperiode aus 38 Ratsfrauen/-herren bestehen.
  • Kindergärten und Krippen sowie Schulen bleiben erhalten.
  • Die bestehenden Feuerwehrstrukturen bleiben erhalten.
Die Ilseder CDU betreibt die Fusion seit 2010 (neben den vorherigen Versuchen seit insgesamt über 10 Jahren). Dass jetzt alle Seiten die Fusion so positiv sehen und wir auch fest an eine Mehrheit sowohl im Ilseder als auch im Lahstedter Gemeinderat in der entscheidenen Sitzung am 10. Juli glauben, ist ein riesiger Erfolg!

Wir freuen uns auf eine neue, größere Gemeinde gemeinsam mit unseren Nachbarn aus Lahstedt. Die Fusion wird uns endlich wieder finanzielle Handlungsspielräume eröffnen, um eine Gemeinde nicht nur zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten.
Wir laden Sie herzlich ein, die Ratssitzung am 10. Juli um 18:00 Uhr im Ilseder Rathaus zu besuchen.

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20. Mai 2014

CDU Ilsede enttäuscht über Ablehnung der dritten Krippenkraft durch SPD und Grüne im Landtag

Zum neuen Kindergartenjahr im August werden in den beiden Ilseder Krippen die Gruppen durch drei Fachkräfte betreut. Die zusätzliche dritte Fachkraft beschloss der Ilseder Gemeinderat einstimmig bereits im November letzten Jahres. Damit einhergehend mussten jedoch auch die Gebühren für die Eltern erhöht werden, da die dritte Fachkraft vom Land bisher nicht finanziell gefördert wird.Für die niedersächsischen Krippenkinder und deren Eltern war der 15. Mai 2014 ein Tag der Entscheidung - offenbar mit negativem Ausgang.

Krippe in Groß IlsedeKrippe in Groß Ilsede
Die CDU-Landtagsfraktion hatte am vergangenen Donnerstag einen Antrag im Niedersächsischen Landtag zur namentlichen Abstimmung gestellt, der die Förderung einer dritten Kraft in allen Krippengruppen des Landes zum Ziel hatte. Die Christdemokraten griffen damit eine Kernforderung der „Volksinitiative für bessere Rahmenbedingungen in den niedersächsischen Kindertagesstätten" auf.

Alle anwesenden Abgeordneten von CDU und FDP stimmten in den Einzelabstimmungen, bei der jeder Abgeordnete namentlich aufgerufen wurde, für den Antrag. Die Sozialdemokraten und Grünen stimmten dagegen. „Großes Lob für unsere CDU-Abgeordnete Angelika Jahns, die den Antrag unterstützt hatte. Enttäuscht sind wir von Matthias Möhle von der SPD. Er stimmte gegen die dritte Krippenkraft“, zeigte sich der CDU-Fraktionsvorsitzende in Ilsede Marcus Seelis, der auch Vorsitzender der Ilseder Schul- und Kindergarten-Ausschusses ist, enttäuscht.

Marcus SeelisMarcus Seelis
Die CDU Ilsede setzte sich vor Ort für einen besseren Betreuungsschlüssel in den Kinderkrippen ein und sieht das Land in der Pflicht, die Mehrkosten hierfür zu tragen. „Zu Oppositionszeiten und im Landtagswahlkampf hatten SPD und Grüne versprochen, die Forderungen der Volksinitiative umsetzen zu wollen. Das Nein von Rot-Grün jetzt im Landtag spricht Bände. Die rot-grünen Wahlversprechen und Beteuerungen haben kurze Beine“, so Marcus Seelis. „Sie werden ihrer Verantwortung für die frühkindliche Betreuung nicht gerecht“, kritisiert er das Abstimmungsverhalten.

Mit dem Nein von Rot-Grün im Landtag lässt die CDU ihre Forderung jedoch nicht fallen, versichert Marcus Seelis. Die dritte Krippenkraft ist notwendig und in Ilsede bereits beschlossen. Nun ist das Land in der Pflicht, diese zu finanzieren. „Die Gemeinde und die Eltern können die Mehrkosten von über 100.000€ im Jahr nicht dauerhaft alleine tragen. Das Land hat den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz eingeführt, jetzt muss es auch für ordentliche Standards sorgen.“

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10. Mai 2014

Stammtisch: NICHT MECKERN - MITMACHEN!

Unter diesem Motto veranstaltet die CDU Ilsede wieder ihren Stammtisch. Der nächste Termin ist Donnerstag, 15. Mai 2014, ab 19:00 im Hartwig's (ehemals Currywurst & Coffee) in Groß Ilsede. Es besteht Gesprächsmöglichkeit mit Ratsmitgliedern und Parteivorstand, oder einfach zum gemütlichen Beisammensein. Neben den CDU-Mitgliedern sind alle Ilseder und Lahstedter herzlich eingeladen, über aktuelle politische Themen zu diskutieren und ihre Sichtweisen einzubringen. Schwerpunktmäßig soll natürlich um den Stand der Fusion mit Lahstedt gehen: Was bedeutet die Fusion für mich? Welche Chancen ergeben sich für Ilsede und Lahstedt? Die Ilseder CDU tut mit Hilfe der Landtagsabgeordneten Angelika Jahns alles, um dieses Ziel zu verwirklichen.  

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5. Mai 2014

CDU ist gegen einen Rathausanbau in Zuge der Fusion

Die CDU-Fraktion steht dafür, auf den Anbau eines Rathaussaals zu verzichten und für Ratssitzungen den gemeindeeigenen KOMED oder ggf. andere Räumlichkeiten zu nutzen.

KOMEDKOMED auf dem Ilseder Hüttengelände
Der Umbau des KOMED wird gemäß des vorliegenden Energiegutachtens eine hohe 6stellige Summe kosten (Fenster 1./2.OG + Wärmedämmung der Fassade). Hinzu kommen noch die Kosten für eine Innenrenovierung. Diese Kosten würden u.E. ohnehin anfallen, wenn man das Gebäude weiter nutzen möchte. Ansonsten käme nur eine Stillegung in Betracht.

Angabegemäß liegen Anfragen der WITO vor, die kleineren Räume im KOMED in Verbindung mit der Gebläsehalle zu vermarkten. Diese Räume könnten dann für Gruppenarbeiten genutzt werden. Aus unserer Sicht spricht nichts dagegen, einen großen Raum im KOMED für Ratssitzungen zu nutzen. Die Ratstermine werden langfristig geplant und könnten entsprechend geblockt werden.

Lassen Sie uns sogar noch darüber hinaus gehen: Falls erfreulicherweise (!) die Nachfrage tatsächlich so hoch sein sollte, dass es Terminkonflikte mit Ratssitzungen gibt, könnten der Rat sogar flexibel ausweichen. Entsprechende geeignete Räumlichkeiten wie z.B. der Groß Bültener Hof oder die Mensa am Schulzentrum stünden zur Verfügung. Wir glauben, dass wir damit zum einen eine wirtschaftliche Lösung hinbekommen, zum anderen auch nach außen klar zeigen: Ilsede geht es nicht um Status oder Repräsentation, sondern simpel um eine geeignete Räumlichkeit für Ratssitzungen.

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28. April 2014

Ilseder CDU informiert sich bei Innenausschuss-Mitglied

CDU Ilsede lädt Angelika Jahns MdL zur Jahreshauptversammlung ein, um sich über Kommunal-Fusionen direkt aus dem Landtag zu informieren. Jahns macht Mut, dass bei einer Fusion von Ilsede und Lahstedt alles erreichbar ist, wenn es von den Gemeinden gewollt und begründet ist.

Gisela Braackmann, Marcus Seelis, Angelika Jahns MdLvon links nach rechts: Gisela Braackmann, Marcus Seelis, Angelika Jahns MdL
Für die Jahreshauptversammlung am 24. April 2014 ist es dem Vorstand gelungen, Frau Angelika Jahns MdL zu gewinnen. Jahns ist innenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und Mitglied des Innenausschusses. Hier werden auch die Fusionsgesetze vorbereitet, und sie hat auch direkten Kontakt zu den handelnden Personen im Innenministerium.

Jahns berichtete über die Sichtweise des Landes zu Gemeindefusionen. "Einer Großregion Braunschweig wurde bereits politisch von Innenminister Pistorius der Riegel vorgeschoben. Aber eine Kommunalreform 'von unten', also der freiwillige Zusammenschluß von Gemeinden, ist auf jeden Fall gewünscht" so Jahns. Die Rahmenbedingungen sind gestaltbar, zumal das Innenministerium nicht alleine entscheidet, sondern zusammen mit den kommunalen Spitzenverbänden. Letztendlich entscheidet der Landtag über Fusionsgesetze. Jahns machte den Ilsedern Mut, bei der aktuellen Diskussion über die Höhe der Entschuldungshilfe nicht nachzugeben. Je nach Wahl des Stichtags kann es gut eine Million Euro mehr geben. Wenn  die Gemeinden  bei der sachlichen Begründung stark argumentieren und sich einig sind, steigen die Erfolgsausschichten enorm.

Die Ratsmitglieder Braackmann und Seelis berichteten über die Themen im Ilseder Gemeinderat und gaben den Anwesenden Gelegenheit zur Diskussion. Neben dem beherrschenden Thema Fusion setzte sich die CDU-Fraktion für die dritte Krippenkraft ein. Die CDU-Fraktion hat einen Antrag eingebracht, bei der sich Ilsede mit einer anderen Gemeinde anhand von Leistungskennziffern vergleichen soll. Dieser Antrag wurde leider von der SPD-Mehrheit im Rat abgelehnt.

„Der aktuelle Haushalt 2014 ist vor allem deshalb besser als das Vorjahr, weil der Gemeinde höhere Einnahmen zufließen. Gespart wird nicht, sondern die Ausgaben steigen sogar, allerdings langsamer als die Einnahmen“ berichtet Gisela Braackmann zum Thema Sparen. Aufgrund der kleinen Sparerfolge und mit Hinblick auf die Fusion hatte die CDU auch dem Haushalt im Gemeinderat zugestimmt.

Hinterfragt hat die CDU auch die Vermarktungsaktivitäten beim KOMED, der zurzeit weitgehend leer steht.

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30. März 2014

Dokumenten-Änderungen im Zuge der Fusion wohl kostenlos

Bei einer Fusion von Ilsede und Lahstedt wären einige Straßennamen doppelt vergeben. Christian Gleicher vom Straßenverkehrsamt findet kostengünstige Lösung für die Bürger.

Schulstraße in Münstedt (oben) und in Groß Ilsede (unten)
Sehr viele Details kommen im Zuge der Fusionsverhandlungen auf den Tisch und es gilt, pragmatische Lösungen zu finden. Einige Straßenamen gäbe es in der fusionierten Gemeinde doppelt, beispielsweise die Schulstraße, die es sowohl in Groß Ilsede als auch in Münstedt gibt. Das gleiche gilt für die Hauptstraße – eine solche Straße gibt es in Solschen und in Oberg. Auch wenn postalisch durch zwei verschiedene Postleitzahlen alles eindeutig ist, gibt es doch ein Problem bei Notrufen: Bei einem „Unfall in der Schulstraße in Ilsede“ ist nicht mehr klar, wohin der Rettungswagen oder die Feuerwahr fahren muss. Um schnelle Hilfe zu gewährleisten, wird in Absprache mit den Ortsräten eine neue Namensfindung erfolgen müssen.

Bei den Informationsveranstaltungen hatten einige Bürger Sorgen geäußert, dass ihnen zusätzliche Kosten entstehen könnten durch die Änderungen von amtlichen Dokumenten im Zuge von Namensänderungen. Die Bürgermeister haben schon zugesagt, dass die Änderung von Personalausweisen durch Adressaufkleber nichts kosten wird. Reisepässe enthalten keine Adresse und müssen somit auch nicht geändert werden.

Die Ilseder CDU hat beim Straßenverkehrsamt nachgefragt, wie die Situation bei den Kfz-Zulassungsbescheinigungen (der frühere Fahrzeugschein) gehandhabt wird. „Wir möchten nicht, dass einzelnen Bürgern Kosten durch eine Gemeindefusion entsteht“ sagt die stellv. Vorsitzende der Ilseder CDU, Gisela Braackmann. Fraktionsvorsitzender Seelis ergänzt: „Die Fusion ist eine gute Sache, und die positive Stimmung sollte nicht durch Kostendiskussionen belastet werden.“

Christian Gleicher
Grundsätzlich sind die Kosten für eine notwendige Ummeldung durch Bundesgesetze geregelt. „Wir sind an die Regelungen gebunden und können auch keine Ausnahme bei Fusionen machen“ erklärt Christian Gleicher, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Landkreises. Aber auch Gleicher möchte eine gute und kostengünstige Lösung für die Bürger finden und hat einen Vorschlag ausgearbeitet: „Wenn das Land Niedersachsen bei der ohnehin notwenigen Gesetzgebung einen entsprechenden Passus aufnimmt, können wir die Umschreibung für den Bürger kostenlos durchführen. Bei vergleichbaren Neubildungen von Gemeinden ist dies in der Vergangenheit bereits passiert. Das Landesgesetz kann jedoch auch nicht die Bundesgesetzgebung aushebeln. So hat es die Festlegung gegeben, dass von dem betroffenen Bürger keine Gebühren zu erheben sind. In der Schlussfolge bedeutet dies, dass es einer politischen Diskussion bedarf, wer für die Gebühren aufkommt. Dies könnte als Verursacher die neu gebildete Gemeinde sein.“

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25. März 2014

Stellungnahme zur geplanten Kreisfusion

Die CDU-Fraktion begrüßt die Bestrebungen des Landkreises Peine, sich wirtschaftlicher aufzustellen. Allerdings ist die Flucht in eine Fusion die einschneidenste Lösung für die Bürger, um der Finanzmisere Herr zu werden, und deren Vorteile sind noch nicht einmal ansatzweise dargelegt worden. Das Verfahren muss faktenbasiert, transparent und ergebnisoffen ablaufen, und es darf vor einer Bewertung aller Fakten und einer Abwägung im Sinne der Bürger keine Vorfestlegung auf Hildesheim geben.

Die Gemeinden haben sich in der Vergangenheit häufig über die hohe Kreisumlage beschwert, zuletzt Sie selbst im Herbst 2012. Die 58,1%-Punkte sind eine der höchsten in Niedersachsen (auch wenn der LK Peine daraus lediglich eine im Vergleich eher geringe €-Summe pro Einwohner erlöst). Mehrfach wurden schon eine schärfere Ausgabenkontrolle angemahnt, unter anderem im Bereich der anschubfinanzierten Servicebüros.

Insofern begrüßen wir es, wenn der Landkreis jetzt anfängt, nach einer wirtschaftlicheren Struktur zu suchen. Dass dies mit Hilfe einer Fusion probiert wird, zeigt nur die Ausweglosigkeit, in die der Landkreis hineinregiert wurde. Eine Fusion zwischen Ilsede und Lahstedt rechnet sich aufgrund von drei Faktoren: 1.) Entschuldungshilfe, 2.) "Einwohnerveredelung", 3.) Synergien. Die Entschuldungshilfe fällt bei einer Kreisfusion nicht mehr an, ebensowenig die "Einwohnerveredelung". Die Flächenfaktoren ergeben - wenn überhaupt - nur eine leicht höhere Einnahme, die bisher noch nicht mal überschlagsartig berechnet wurde. Es bleiben die Synergien: Bisher hat der Kreis auf der Ausgabenseite eine sehr laxe Politik verfolgt, und es ist mehr als fraglich, ob die gleichen Personen jetzt durch Ausgabendisziplin und Aufgabenkritik die Synergien heben können.

Die Ilseder CDU wirbt seit Jahren für eine Fusion zwischen Ilsede und Lahstedt, weil wir glauben, dass die aktuellen Verwaltungsstrukturen zu kleinteilig für eine wirtschaftliche Aufgabenerledigung sind. In Ilsede und Lahstedt ist eine Fusion vergleichsweise "leicht", weil die räumlichen Entfernungen zu vernachlässigen sind. Dies ist bei einer Fusion von Peine und Hildesheim natürlich anders. Hier wäre insbesondere auf die Bürgernähe zu achten. Insbesondere sollte eine Fusion auf gesunden Fakten beruhen, die den Vorteil klar belegen. Diese Fakten sind bisher nicht bekannt; und erst nach einer Analyse kann man sich eine Meinung für oder gegen eine Fusion bilden.

Die exklusiven Gespräche mit nur einem Partner machen die bereits vorhandene Vorfestlegung auf Hildesheim deutlich und schließen bessere Lösungen von vorne herein aus. Man sollte nicht nur mit einem Partner verhandeln, sondern mit allen, die dazu bereit sind. Zu diesem Kreis muss - beim jetzigen Stand der Erkenntnis - neben Hildesheim, Salzgitter und Wolfenbüttel auch die Stadt Braunschweig, gegebenenfalls auch eine künftige Region Braunschweig, gehören.

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22. März 2014

Einladung zur Jahreshauptversammlung       

Wir laden unsere Mitglieder herzlich zur Jahreshauptversammlung ein. Sie findet statt am

Donnerstag, 24. April 2014 um 20.00 Uhr
in der Gaststätte „Groß Bültener Hof“
Triftweg 2, 31241 Ilsede (OT Groß Bülten)

Wir befinden uns mitten in den Fusionsverhandlungen mit der Gemeinde Lahstedt. Der Zukunftsvertrag in Niedersachsen wurde am 17. Dezember 2009 geschlossen, und bereits Anfang Dezember 2009 hatte die Ilseder CDU einen

Angelika Jahns

Experten aus dem Innenministerium eingeladen, uns zu informieren und auf diesem Weg zu begleiten. Wir sehen in einer Fusion große Chancen für uns und die nächste Generation, und darum setzen wir uns mit ganzer Kraft für eine Fusion ein.
 
Für unsere Jahreshauptversammlung ist es uns gelungen, Frau Angelika Jahns MdL zu gewinnen. Frau Jahns gehört seit 1998 dem niedersächsischen Landtag an und ist innenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. Frau Jahns wird uns die Sichtweise des Landes zu Gemeindefusionen, die Zukunft der Gemeinden und Gebietsreformen näher bringen. Wir freuen uns auf interessante Informationen und eine angeregte Diskussion!


Folgende Tagesordnung schlagen wir Ihnen vor:
1)    Begrüßung und Eröffnung
2)    Feststellung der Tagesordnung, der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
3)    Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 25.04.2013 
4)    Berichte
a)    des Vorstands
b)    des Schatzmeisters
c)    der Kassenprüfer
5)    Entlastung des Vorstandes
6)    Wahl einer Kassenprüferin/eines Kassenprüfers                                       
7)    Stand der Fusionsverhandlungen und Implikationen für die Ilseder CDU
8)    Vorstellung und Diskussion der CDU-Aktivitäten im Gemeinderat
9)    Informationen von Frau Angelika Jahns MdL

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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23. Januar 2014

Ilseder CDU sieht große Chancen in einer Fusion zwischen Ilsede und Lahstedt

Nach dem erfolgreichen Abschluss der vier Sondierungsgespräche zwischen Ilsede und Lahstedt, bei denen die Strukturen der Gemeinden gemeinsam beleuchtet wurden, freut sich die Ilseder CDU über die nächsten Schritte hin zu einer Fusion. Bei keinem der besprochenen Themen gab es erhebliche Abweichungen. Der angebotene „Zukunftsvertrag“ bietet einmalige Chancen, indem das Land bei einer Fusion einen erheblichen Teil der Altschulden beider Gemeinden übernimmt. Notwendig dazu ist der Abschluss eines Fusionsvertrags bis März 2014.

Welche wesentlichen Änderungen kommen bei einer Fusion auf die Bürger zu? Eigentlich keine. Selbstverständlich bleiben alle Schulen und Kindergärten so erhalten, wie sie sind, genauso wie alle anderen sozialen Einrichtungen. Die Verwaltungen werden zusammengelegt, und es entstehen durch verschiedene Effekte (höhere Landeszuweisungen, Verwaltungskosten-Einsparungen, Entlastung bei den Zinsen) neue Handlungsspielräume, um auch in Zukunft die gewohnten öffentlichen Leistungen wie zum Beispiel Sportförderung und Kinderbetreuung aufrecht zu erhalten.

Auch beim Thema Abwasser soll alles so bleiben, wie es ist. Auf Ilseder Territorium wird weiterhin der Wasserverband für die Abwasserentsorgung zuständig bleiben (der den Abwasserpreis von 2012 bis heute durch gutes Wirtschaften um 24% senken konnte), auf Lahstedter Territorium wird weiterhin die Gemeinde dafür verantwortlich sein, aber die Kosten werden weiterhin gesondert erfasst und in Form von Gebühren nur in Lahstedt erhoben.

Auch der beliebte Lafferder Markt wird uns erhalten bleiben, und er wird weiterhin durch den Groß Lafferder Ortsrat organisiert werden.

Die Ilseder CDU möchte den Fusionsvertrag möglichst dünn halten. „Wir sollten eine Fusion nicht mit Details und zukünftigen Problemen überfrachten, die sich aktuell gar nicht stellen. In einem Ehevertrag regeln Sie ja auch nicht die Farbe des zukünftigen Familienautos“, sagt Fraktionschef Seelis. Alle aktuellen politischen Entscheidungen werden zurzeit von den Räten in Lahstedt und Ilsede getroffen – und die zukünftigen Probleme und Gestaltungsmöglichkeiten obliegen einem neu zu wählenden, gemeinsamen Gemeinderat und einem Bürgermeister, der von der Bevölkerung wahrscheinlich im Frühjahr 2015 bestimmt wird.

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2. Januar 2014

Entwicklung der weiterführenden Schulen in Ilsede

Die CDU Ilsede möchte am Standort Ilsede drei eigenständige weiterführende Schulen - eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium - erhalten. Elternwille, Schülerzahlen und pädagogische Gründe sprechen ganz klar für diese Lösung. Darüber hinaus soll im Landkreis auf die Einrichtung weiterer Oberstufen verzichtet werden. Nicht mehr notwendige weiterführende Schulen im Kreis sollen nicht zu Lasten funktionierender Schulen künstlich am Leben erhalten werden.

Schulzentrum Groß IlsedeSchulzentrum in Groß Ilsede
Der Landkreis Peine plant zurzeit die Zukunft der weiterführenden Schulen. Dazu hat er ein Gutachten in Auftrag gegeben, das zu den Schluß kommt, in Ilsede neben dem Gymnasium eine IGS einzurichten, die mit einer Außenstelle in Hohenhameln betrieben werden soll. Haupt- und Realschule sollen entfallen. Die Präsentation des Gutachtens hat Ende Oktober 2013 in Ilsede stattgefunden.

Um uns als Ilseder CDU eine fundierte Meinung zu bilden, hatten wir uns im Dezember mit der Haupt- und Realschule sowie dem Gymnasium zusammen gesetzt, um zusammen mit Fachleuten die Auswirkungen für Ilsede zu diskutieren. Wir sind davon überzeugt, dass man am besten die Betroffenen direkt einbindet und mit ihnen spricht, nicht nur über sie.

Stabile Schülerzahlen und volle Räume in Ilsede
Alle drei Ilseder Schulen im Schulzentrum sind voll belegt, was sich u.a. auch in der Raumsituation bemerkbar macht. Es ist kein Raum über. Die Hauptschule ist 2zügig, die Realschule 3zügig und das Gymnasium 5zügig. Es gibt zurzeit und in absehbarer Zukunft keinen Grund am Sinne sinkender Schülerzahlen, an der aktuellen Schullandschaft irgend etwas zu ändern.

Elternwille respektieren
Der Elternwille, seine Kinder in eine Hauptschule oder Realschule und nicht in eine IGS zu schicken, sollte respektiert werden. Anhand der Schülerzahlen ist ganz klar abzulesen, dass die Eltern die Haupt- und die Realschule annehmen. Dies spricht für die Qualität und die Attraktivität der Ilseder Schulen.

Keine Doppelstandorte
Bei der IGS ist vorgesehen, den Hauptstandort in Ilsede und die Zweigstelle in Hohenhameln einzurichten. Aus pädagogischer Sicht lehnen die Schulen einen dauerhaften Doppelstandort klar ab. Konzepte wie altersübergreifendes Lernen funktionieren dann nicht; gemeinsame AGs können nicht angeboten werden oder wären mit Buspendelverkehren verbunden. Eine Identifikation mit der Schule kann nicht stattfinden. Die Lehrer müssten (ggf. mehrmals täglich) pendeln, wozu die Pausen aufgrund der Entfernung nicht mehr ausreichen.

Keine neuen Oberstufen einrichten
Im Moment geht der Trend dahin, immer mehr Oberstufen (z.B. an einer IGS) einzurichten. Da insgesamt ja nicht mehr Schüler da sind, werden die einzelnen Oberstufen kleiner. Als Hintergrund: Es gibt für Oberstufen 4 mögliche Profile, von denen mindestens 2 angeboten werden müssen (sprachlich, naturwissenschaftlich, gesellschaftswissenschaftlich, musisch-künstlerei). Je größer die Oberstufe, desto mehr Profile können angeboten werden. Für alle 4 Profile sind mind. 80-100 Schüler notwendig. Die Erfahrung zeigt, dass die "Pflicht-Profile" sprachlich und naturwissenschaftlich von den Schülern eher selten gewählt werden. Je mehr Oberstufen eingerichtet werden, desto mehr werden alle Oberstufen im Kreis auf die Pflicht-Profile reduziert - entgegen dem offensichtlichen Wunsch der Schüler und Eltern!

Ehrlichkeit in der Schuldebatte
Die sinkenden Schülerzahlen werden insgesamt zu weniger Schulstandorten führen. Diese Debatte sollte ehrlich und offen geführt werden, auch wenn am Ende die Schließung von Schulen stehen wird. Diesen Tatbestand zu verschweigen, mit "Schulreformen" hin zu einer IGS oder einer Doppelstandort-Schule zu verschleiern ist unredlich. Eine Schule mit guten pädagogischen Leistungen ist - im Bereich der Sekundarstufe - eine große Schule, die entsprechende Wahlmöglichkeiten bietet (siehe Oberstufe oben). Auch wenn an anderen Standorten kürzlich in Mensen u.ä. investiert wurde, darf sich eine Standortdebatte nicht an Steinen und Investitionen orientieren, sondern am Wohl der Kinder.

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Ingrid Pahlmann1. August 2013

Unsere Kandidatin für den 18. Deutschen Bundestag

"Bodenständig und erfrischend anders"

Unsere Bundestagskandidatin Ingrid Pahlmann bringt alles mit, was eine gute Abgeordnete braucht: zwei Beine im Leben, eine starke Verwurzelung in der Region, ein gehöriges Maß an politischer Erfahrung. Ob als Vorsitzende der Ratsfraktion, als Mutter dreier Kinder mit vier Enkelkindern, als tatkräfte Unterstützerin auf dem Familienhof - Ingrid Pahlmann kennt die Herausforderungen und die Potentiale des ländlichen Raumes.
 
Wenn Sie unsere Kandidatin kennenlernen möchten, sich einen persönlichen Eindruck verschaffen oder sich über ihre Sommertour informieren wollen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen.

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18. Juli 2013

Pahlmann informiert sich vor Ort in Ilsede

CDU-Kandidatin mahnt zur Vernunft beim Kugelwasserturm

Pahlmann und Brandes auf dem Hüttengelände
Auf ihrer Sommertour besuchte CDU-Bundestagskandidatin Ingrid Pahlmann die Gemeinde Ilsede. Begleitet vom Fraktionsvorsitzenden Marcus Seelis informierte sie sich bei Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes über die Situation der Gemeinde. Die Gespräche drehten sich um Industrieansiedlung, Schullandschaft, Kindergärten, demografischer Wandel und selbstbestimmte Seniorenbetreuung, kamen aber schnell auf das Thema Hüttengelände. Die Sanierung des Geländes hat über die Jahre rund 43 Mio.€ gekostet. Da ist klar, dass dies nicht spurlos an den Haushalten der Gemeinden Ilsede und Lahstedt vorbeigegangen ist.

Nach dem gescheiterten Versuch einer Fusion streben beide Gemeinden nun eine Eigenentschuldung an. Dafür ist es notwendig, die freiwilligen Ausgaben auf einen bestimmten Betrag zu deckeln. Dies trifft zum Bedauern aller Anwesenden auch bei der Bevölkerung so beliebte Einrichtungen wie das Freibad, aus dessen Finanzierung die Gemeinde Ilsede zum Ende des Jahres aussteigen wird. „Die Finanzierung des Freibades bedeutet alleine einen %-Punkt des auf 3% des Haushaltvolumens gedeckelten freiwilligen Leistungen“ begründet Bürgermeister Brandes diese von der Politik mitgetragene Entscheidung.

Zum Abschluß machen Pahlmann, Brandes und Seelis einen kurzen Spaziergang über das Hochofenplateau auf dem Hüttengelände. Pahlmann mahnt beim Kugelwasserturm zur wirtschaftlichen Vernunft: „Wenn sich keine tragfähige Lösung für die Nutzung ergibt, macht auch eine mit öffentlichen Mitteln finanzierte Sanierung keinen Sinn.“

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26. Juni 2013

CDU-Bundestagskandidatin besucht Ilsede

Ingrid Pahlmann, die CDU-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Peine/Gifhorn, informiert sich auf ihrer Sommertour vor Ort in Ilsede. Auf dem Programm stehen ein Gespräch mit Bürgermeister Brandes sowie ein Besuch des Solarparks in Bülten.

Solarpark der IBC Solar in Bülten
Ingrid Pahlmann tourt derzeit durch den Landkreis Peine. Am 18. Juli 2013 macht Pahlmann in Ilsede Station und wird sich aus erster Hand bei Bürgermeister Brandes über die Situation in den Kommunen informieren. „Anschließend werden wir mit Frau Pahlmann einen kurzen Spaziergang über das Hüttengelände unternehmen, bevor wir den Solarpark von IBC Solar in Bülten besichtigen werden“ beschreibt Marcus Seelis die weiteren Pläne des Tages.

„Einige interessierte CDU-Mitglieder können uns gerne auf dem Hüttengelände und im Solarpark begleiten und das Gespräch mit Frau Pahlmann suchen“ lädt Gisela Braackmann ein. Der Nachmittag wird beim Kochkurs der Frauen-Union bei IMW in Bülten ausklingen.

Verbindliche Anmeldungen nimmt Marcus Seelis telefonisch unter 05172-9629149 oder per email bis zum 14. Juli entgegen.

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2. Juni 2013

Veränderungen in der Ilseder CDU-Fraktion

Karl-Otto Böker aus Bülten rückt für den Klein Ilseder Lutz Schrader in den Gemeinderat nach. Marcus Seelis übernimmt den Fraktionsvorsitz.

Karl-Otto BökerKarl-Otto Böker
Lutz Schrader zieht sich aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend aus der aktiven Politik zurück und hat deshalb im April bereits für Parteiführung an Seelis abgegeben. Jetzt hat er auch sein Mandat im Ilseder Gemeinderat niedergelegt.

Der 62-jährige Karl-Otto Böker zieht neu in den Gemeinderat ein. Der Landwirtschaftsmeister aus Bülten kennt sich aus in der Kommunalpolitik und im ehrenamtlichen Engagement:  Als Ortslandwirt ist er ehrenamtlicher Vorsitzender der Forstgenossenschaft Bülten und des Realverbandes Bülten. Zudem ist er aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Bülten und war dort zwölf Jahre lang stellvertretender Ortsbrandmeister. Dem Ortsrat Bülten gehört Böker seit 2001 an und ist seit 2006 stellvertretender Ortsbürgermeister. „Ich freue mich, mein Engagement und meine Erfahrung jetzt auch im Gemeinderat einbringen zu können“ zeigt sich Böker überzeugt, diese zusätzliche Belastung meistern zu können.

Marcus SeelisMarcus Seelis
Die Fraktion hat Marcus Seelis zum Vorsitzenden gewählt. Zugleich übernimmt er auch für die CDU den Vorsitz im Ausschuss für Schule und Kindertagesstätten im Ilseder Gemeinderat. „Wir werden im Zuge diese personellen Veränderungen auch die Aufgabenverteilung neu organisieren“ erläutert Seelis die veränderten Besetzungen in den Ausschüssen. Günter Mertins vertritt weiterhin die CDU im Verwaltungsausschuss. Karl-Otto Böker wird Mitglied in dem Ausschüssen Schule/Kita sowie Jugend/Sport/Kultur/Soziales  und neben Behrend Nottbohm auch im Ausschuss Planung und Umwelt.  Gisela Braackmann wird stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Soziales. Die Ausschüsse Bau und Feuerschutz werden weiterhin durch Gisela Braackmann und Behrend Nottbohm besetzt und der Ausschuss Finanzen und Wirtschaftsförderung durch Andreas Leinz – der auch stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses ist – und Gisela Braackmann.

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25. April 2013

Neues Führungstrio in der Ilseder CDU

Marcus Seelis rückt an die Spitze der Ilseder CDU vor. Führung des Vorstands gemeinsam mit Gisela Braackmann und Nils Weber.

Bei der Mitgliederversammlung der Ilseder CDU wurde turnusmäßig der Vorstand neu gewählt. Lutz Schrader zieht sich aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend aus der aktiven Politik zurück und trat deshalb nicht mehr als Vorsitzender an. Das neue Führungstrio bilden Marcus Seelis, Gisela Braackmann und Nils Weber, alle drei langjährig in der Politik in Ilsede aktiv.

Karl-Gerhard Giffhorn wurde als Schatzmeister bestätigt, ebenso Melanie Olm als Schriftführerin. „Wir freuen uns, dass wir ein bewährtes Vorstandsteam in der Ilseder CDU haben“, freuen sich Braackmann und Weber über den Ausgang der parteiinternen Wahl.

v.l.n.r.: Henning Lochstedt (geehrt für 25 Jahre Mitgliedschaft), Nils Weber, Marcus Seelis, Lutz Bertram (geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft), Gisela Braackmann
Die Ratsmitglieder Braackmann und Seelis berichteten über die aktuellen und kommenden Themen im Ilseder Gemeinderat und gaben den Anwesenden Gelegenheit zur Diskussion. Bei der Mehrheit der Teilnehmer herrschte Einvernehmen, dass kein weiteres Geld in den Kugelwasserturm investiert werden darf. Ein Abriß wäre bedauerlich, aber angesichts der riesigen zu investierenden öffentlichen Gelder kann eine Sanierung nicht verantwortet werden. Auch das Thema Eigenentschuldung wurde diskutiert. Falls der Antrag klappen würde, wäre das eine kurzfristige Hilfe für Ilsede. Einen großen strategischen Schritt nach vorne, die ihn die Ilseder CDU bei einer Fusion sieht, wäre die Eigenentschuldung aber nicht.

„Der aktuelle Haushalt ist vor allem deshalb besser als das Vorjahr, weil der Gemeinde höhere Einnahmen in Form von Steuern und Zuweisungen zufließen. Gespart wird nicht, sondern die Ausgaben steigen sogar leicht“ eröffnet Gisela Braackmann das Thema Sparen. Deshalb hatte die CDU auch den letzten Haushalt im Gemeinderat abgelehnt. Die CDU-Fraktion hat einen Antrag eingebracht, wie systematisch bestehende Einsparpotenziale identifiziert werden können. Dazu soll sich die Gemeinde mit einer anderen Gemeinde anhand von Leistungskennziffern vergleichen. „Wir hoffen, dass sich die  SPD-Mehrheit im Rat unserem Antrag anschließt“ ergänzt Marcus Seelis, „um das Thema Sparen gemeinsam und systematisch anzugehen. Die Gemeinde muss sich frühzeitig auf den demografischen Wandel einstellen.“

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16. März 2013

Gemeinsame Pressemitteilung der CDU-Fraktion, der FBI-Fraktion und der Gruppe FDP und Piraten im Ilseder Gemeinderat



Die Pressemitteilung lesen Sie hier (PDF).

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14. März 2013

Ilseder SPD verhindert Transparenz und Bürgerfreundlichkeit im Gemeinderat

Die SPD verspricht im Wahlkampf "Mehr Bürgernähe bei wichtigen Ratsentscheidungen", verhindert aber eine bürgerfreundliche Video-Berichterstattung im Gemeinderat. Durch das Veto der SPD durfte das ilsede.tv-Team in der öffentlichen Sitzung nicht drehen und musste die Kameras wieder einpacken.

ilsede.tvIlsede.tv, das etablierte Videoportal für Ilsede und Umgebung, hatte sich für Video-Aufnahmen in der Gemeinderats-Sitzung vom 12.März angekündigt. Das ist ein großartiger und bürgerfreundlicher Service, mit dem sich interessierte Bürger über die Debatten im Gemeinderat informieren können, die aus zeitlichen Gründen nicht als Besucher anwesend sein können oder einfach eine kurze redaktionelle Zusammenfassung sehen wollen.

Die Ilseder CDU begrüßt ausdrücklich, wenn durch ein Video aus der Gemeinderatssitzung mehr Ilseder Bürger Interesse für die politischen Vorgänge entwickeln. Was wir sagen, kann jeder gerne hören und sehen. Bei der SPD scheint dies anders zu sein. Sonst wäre es nicht zu erklären, dass man sich vor der Kamera versteckt und über die Geschäftsordnung eine Videoaufnahme verhindert. Was wird im Gemeinderat besprochen, was nicht alle Welt wissen darf? Zumal die SPD im Wahlkampf 2011 als oberstes Ziel für Groß Ilsede geschrieben hatte "Mehr Bürgernähe bei wichtigen Ratsentscheidungen" (link). Klarer kann man seine Wähler nicht hinters Licht führen.

Jeder gewählte Vertreter im Gemeinderat nimmt ein öffentliches Amt wahr. Er schuldet dem Bürger Rechenschaft, und er sollte auch das Interesse an politischem Geschehen in der Gemeinde fördern. Dazu gehört Offenheit, Öffentlichkeit und Transparenz. Entscheidungen fallen nicht in Hinterzimmern, sondern in aller Öffentlichkeit. Wir haben nichts zu verstecken. Was wir meinen, wofür wir stehen und wie wir abstimmen, hat die Ilseder CDU in der Vergangenheit immer klar im Voraus gesagt.

Ilsede.tv hat ein kurzes Video darüber ins Netz gestellt, dass ihnen die Dreherlaubnis verweigert wurde. Das Video finden Sie hier.

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20. Februar 2013

Einladung zum Kreisparteitag 2013

Der Kreisparteitag findet am 13. März 2013 im Forum Peine statt

Die Einladung finden Sie hier.

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27. Dezember 2012

Jahresausblick 2013

"Sparen" und "demografischer Wandel" wurden die Themen 2013 sein

Marcus SeelisMarcus Seelis
Die Ilseder CDU sieht die Sparmöglichkeiten in der Gemeinde Ilsede bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die von der CDU angeregte Sparklausur hat die Verwaltung und die SPD nicht aufgegriffen.

Die Eigenentschuldung halten wir für den falschen Weg, weil wir damit
nur die Strukturen aus den 1960er Jahren zementieren. Zukunftschancen für Ilsede werden so vertan. Wir wollen Ilsede in einen größeren Gemeindeverbund einbringen. Die Lage ist zu ernst, um unsere Zeit mit rostigen Wassertürmen zu verplempern.

Unser Thema für 2013 wird der demografische Wandel sein: Dramatisch
weniger Kinder, mehr Senioren, insgesamt weniger Einwohner, schrumpfende Einnahmen. Dies gilt es mit Weitblick und auch mit unkonventionellen Maßnahmen zu gestalten.

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1. Dezember 2012

Marcus Seelis folgt auf Melanie Olm in der CDU-Fraktion des Ilseder Gemeinderats

Melanie Olm beendet ihre Arbeit im Gemeinderat. Marcus Seelis rückt nach.

Melanie OlmDie Ölsburgerin Melanie Olm hat sich über ein Jahr lang intensiv in die Ratsarbeit eingebracht. Unter anderem war sie stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für  Jugend, Sport, Kultur und Soziales sowie Mitglied in den beiden Ausschüssen für Planung und Umwelt sowie Schule und Kindertagesstätten. Sie setzt jetzt ihr Studium in Clausthal-Zellerfeld fort und kann deshalb aus räumlichen Gründen nicht mehr aktiv im Rat und in den Ausschüssen mitarbeiten.

Marcus SeelisMarcus Seelis, der mit seiner Familie seit neun Jahren in Ilsede lebt und auch seit einigen Jahren stellvertretender Vorsitzender der Ilseder CDU ist, rückt in den Gemeinderat nach. „Ich freue mich, das Mandat jetzt wahrzunehmen. Meine Schwerpunkte werden darin liegen, Ilsede in die Zukunft zu führen und nicht in ein Museum zu verwandeln. Wir müssen uns den Herausforderungen stellen und nicht in den lokalen Animositäten verharren. Daran müssen sich alle Entscheidungen im Rat messen lassen.“ Seelis, der beruflich international tätig ist, betont, dass das umfangreiche Wahlprogramm aus 2011 Grundlage der Ratsarbeit sein wird.

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22. November 2012

Landtagskandidat Christoph Plett beim Braunkohlessen der CDU Ilsede

Plett spricht über die Finanzsituation von Kommunen und Land sowie über frühkindliche und schulische Bildung

Im traditionellen Rahmen, dafür mit einem hochkarätigen Redner, hat das Braunkohlessen der CDU Ilsede stattgefunden. Christoph Plett, der Landtagskandidat der Peiner CDU, nutzte gerne die Gelegenheit, seine Position darzulegen und sich den zahlreichen Fragen der Zuhörer zu stellen. Marcus Seelis von der Ilseder CDU freut sich, den Gästen die Möglichkeit zu geben, mehr über Ziele und den persönlichen Werdegang von Plett zu erfahren. Mit seinem kirchlichen Engagement, seinem persönlichen Einsatz für das Soziale Kaufhaus in Peine sowie für die Oberschule, die inzwischen ein bundesweites Erfolgsmodell geworden ist, vertritt er seine Politik nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten.

Das Land und der Bund werden oft gescholten, die Kommunen finanziell im Regen stehen zu lassen. Das dem nicht so ist, unterstrich Plett am Beispiel des Krippenausbaus, den der Bund mit Millionenbeträgen mitfinanziert hat und damit seiner Verantwortung gerecht geworden ist. Überhaupt ist das Thema Bildung eine Herzensangelegenheit von Plett, der selbst Vater von vier Kindern ist.

„Politik braucht Prinzipien“ ist das Motto von Christoph Plett. Dazu gehört auch, dass unsere Generation verantwortlich wirtschaftet, und die Bildung unserer Kinder in der Krippe, im Kindergarten und in der Schule nicht mit neuen Schulden bezahlt, die dann später von ihnen selbst wieder getilgt werden müssen.

Plett, dessen Frau Kathinka aus Ilsede stammt, hat damit eine besondere Bindung an die Gemeinde und verfolgt aktiv die Diskussion um Entschuldung und Fusion. Er bedauert sehr, dass es bisher nicht zu einer positiven Entwicklung für Ilsede gekommen ist. 

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26. September 2012

Leserbrief zum PAZ-Artikel „Günter Mertins allein zu Haus“

Ortsrat-Sitzung 11.09.2012 in Solschen

Dieser Artikel hat den Ernst der Lage verharmlost! Kommunalpolitik ist schließlich keine Kabarettveranstaltung.

Seit Jahrzehnten wählen die Solschener überwiegend SPD und die Kandidaten dieser einstmals großen und stolzen Partei! So hatte bei der letzten Wahl zum Ortsrat die SPD 3 Sitze und die CDU 2 Sitze bekommen, wieder ein beachtliches Ergebnis. Wie kann es dann sein, dass kein Vertreter der SPD bei der Sitzung erscheint? Warum gibt es keine Ersatzkandidaten für ausgefallene Mitglieder? Mit diesem Verhalten ist man der Totengräber unserer Demokratie.

So wird Solschen schon von keinem SPD Mitglied im Ilseder Rat vertreten und nun
noch die völlige Missachtung des Wählerauftrages. Schlechter geht es nicht mehr und ich finde diese Situation untragbar und als Bürger eine Zumutung! Die SPD in Solschen sollte sich ihres Auftrages endlich bewusst werden.

Ein politisches Vakuum gepaart mit Verdrossenheit kann Ergebnisse hervorbringen,
die niemand haben will. Hier hat diese Partei eine Verpflichtung allen Bürgern gegenüber, das sollte allen Mitgliedern und Wählern bewusst sein.

Karl-Gerhard Giffhorn, aus Solschen

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9. August 2012

Ferienprogramm Ilsede: 25 hungrige Ferienkinder stürmten die IMW GmbH

Die Peiner Frauen Union hatte im Rahmen des Ferienpasses zum „Kochen für Kinder“ in Ilsede eingeladen. 25 hungrige Kinder folgten dieser Einladung in die Räumlichkeiten der Ilseder Möbelwerke, die das Ehepaar Stöber wieder zur Verfügung gestellt hatte.

Die Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren waren eifrig bei der Sache. Es wurde Gemüse geputzt, geschnippelt, Teig gerührt und Obst püriert. Am Ende gab es für alle Tomaten- Mozzarella- Schiffchen, Salat, Schaschlikspieße mit selbst gemachten Pommes und zum Abschluss kleine Pfannkuchen mit Obstpüree und Puderzucker. Nach der Vor- und Hauptspeise wurden noch unglaubliche 90 Pfann- kuchen verspeist. Satt und zufrieden und versehen mit Tipps zur gesunden Ernährung traten die Kinder am späten Nachmittag ihren Heimweg an. Sie freuen sich schon auf die nächste Aktion im kommenden Jahr.

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12. März 2012

CDU Ilsede: Kugelwasserturm nicht wichtig für die Zukunft der Gemeinde

Der Kugelwasserturm auf dem Ilseder Hüttengelände ist marode. Seit Jahren muss jährlich ein Gutachten zur Standsicherheit eingeholt werden, das „blätterteigartige Korrosionsschichten [von] mehreren Zentimetern“ feststellt. Zurzeit werden rund 900.000€ Sanierungskosten veranschlagt, wovon möglicherweise rund 80% durch Zuschüsse finanziert werden kann. Der Gemeinde Ilsede würden also im besten Fall Kosten von 180.000€ entstehen – wohlgemerkt alleine, denn Lahstedt hat sich schon entschieden, die Sanierung nicht mit zu tragen.

Alleine im Jahr 2012 wird Ilsede über 2 Mio. € neue Schulden machen, die sich auf insgesamt 13,2 Mio. € summieren. Das sind weit über 1.000€ pro Einwohner, vom Kleinkind bis zum Greis. Um unsere Zukunft nicht weiter zu verspielen, ist eisernes Sparen angesagt, vor allem dort, wo der Gemeinde noch Handlungsspielräume bleiben, bei den sogenannten „freiwilligen Leistungen“. Zuletzt im Januar 2012 hat der niedersächsische Landesrechnungshof festgestellt, dass die Gemeinde Ilsede hier viel zu großzügig Gelder ausgibt.
Der Kugelwasserturm im Dezember 2011Ilsede baut auf die Solidarität der Nachbargemeinden, des Landkreises und hofft auf Zuschüsse des Landes. „Wir würden uns komplett unglaubwürdig machen, wenn wir für die Sanierung des Kugelwasserturms nochmals neue Kredite aufnehmen und die Verschuldung weiter erhöhen würden“ sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Lutz Schrader, der auch betont, dass der Kugelwasserturm für die Solschener, Bültener und Klein Ilseder nicht die gleiche Symbolkraft hat wie für einige Groß Ilseder.
Die Gemeinde wird ein Gutachten für 25.000€ in Auftrag geben, das nochmal die genauen Kosten der Sanierung ermitteln soll. „Das ist Geldverschwendung“, sagt Gisela Braackmann, Mitglied im Haushaltsausschuss. „Wenn wir uns die Sanierung sowieso nicht leisten können, brauchen wir auch kein teures Gutachten.“
Auf dem Hüttengelände ist bereits die denkmalgeschützte Gebläsehalle wunderbar saniert worden; die intensive Nutzung bestätigt dieses Konzept. „Dadurch entsteht ein echter Nutzen für Ilsede und für die den Landkreis – von Catering über Bühnentechnik bis zu Übernachtungen bleibt bei jeder Veranstaltung viel Geld in der Region. Der Kugelwasserturm ist hübsch anzuschauen, mehr nicht“ ergänzt Marcus Seelis.
Ilsede hatte eine erfolgreiche Vergangenheit, dafür steht der Kugelwasserturm. Aber eine Gemeinde am Tropf fremder Geldgeber muss sich entscheiden zwischen dem Gedenken an die Vergangenheit und einer besseren Kinderbetreuung, weniger Zinsen und mehr Zukunftschancen. Für die CDU ist die Sanierung des Kugelwasserturms eine sinnlose Verschleuderung von Steuergeldern. Ilsede hat wahrlich andere Probleme.

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14. Februar 2012

Bock auf Arbeit im Ilseder Familienunternehmen

Dem Jungunternehmer Helge Schwark nimmt man ab, dass die 26 Mitarbeiter der Firma HGT „Bock auf Arbeit“ haben. Beim Besuch des Unterausschussvorsitzenden für Häfen und Schifffahrt aus dem Landtag, Tischlermeister Kai Seefried, der auf Einladung der örtlichen Landtagsabgeordneten Silke Weyberg nach Ilsede kam,  stellte er gemeinsam mit seiner Schwester Imke  und seinem Vater Hans, der das Unternehmen gründete, die Greiferproduktion vor.

„Die Greifer werden in unterschiedlichen Größen montiert und sind die Hand großer Baumaschinen oder Hafenanlagen“, erläuterte Schwark. In dem Familienunternehmen wird auf regionale Produkte und ein gutes Betriebsklima wert gelegt. So werden die Mitarbeiter durch Schulungen auf den neuesten technischen Stand gebracht, Auszubildende übernommen und die Produkte für den Zusammenbau wenn möglich aus der Region, zu 80% aber aus Deutschland geordert.
  Silke Weyberg hatte den Betrieb schon im Herbst beim Braunkohlessen der CDU in Ilsede besichtigt und war sehr beeindruckt von der Arbeitsphilosophie und den Produkten. Sie sagte damals zu, Ihren für Häfen und Schifffahrt zuständigen Stader Kollegen Kai Seefried einzuladen, um ihm dieses tolle Niedersächsische Unternehmen vorzustellen. Seefried zeigte sich beeindruckt vom Unternehmen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihre Greifer am beim neuen Niedersächsischen Tiefseehafen Jade Weserport eingesetzt werden“ sagte er und versprach einen Kontakt zur Betreiberfirma N-Ports herzustellen.
Darüber hinaus ist für das Unternehmen, das besonders gern individuelle Aufträge für weltweit agierende Firmen umsetzt, der Bereich Forschung und Technik ein wichtiger Punkt. Hier sagte Silke Weyberg zu, Kontakt zum Zusammenschluss der Technischen Universitäten Braunschweig, Hannover und Clausthal-Zellerfeld aufzubauen.
Gisela Braackmann von der CDU Ilsede, die den Besuch organisierte  freute sich über die konkreten Punkte die beim Besuch vereinbart wurden und hob die besondere Bedeutung mittelständischer Betriebe für die innovative wirtschaftliche Entwicklung hervor.
 

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22. Dezember 2011

Weihnachtsgruß

Liebe Mitglieder im CDU Gemeindeverband Ilsede,  liebe Freundinnen und Freunde der CDU,

wir blicken auf die letzten Tage des Jahres 2011 und denken daran, was sich in den zurückliegenden Monaten so alles ereignet hat. Beruflich, in der Familie, in der Gesellschaft und in der Politik. Von  Geld war in 2011 in der Politik oft die Rede und der Blick war immer wieder auf Hunderttausende von Millionen gerichtet. In diesen Zeiten des großen Geldes und der riesigen Schuldenberge verlieren wir jedoch sehr schnell das Unscheinbare und Kleine aus unserem Blick.
Das bevorstehende  Weihnachtsfest bietet uns die Möglichlkeit, unseren Blickwinkel zu verändern und auf das Unspektakuläre zu schauen, wie auf das Kind in der Krippe, unscheinbar und klein.
Vor einigen Tagen erhielt ich diesen Weihnachtsgruß, der mir sehr hilft, meine Gedanken ein wenig  zu ordnen, sie wieder neu auf Weihnachten auszurichten. Ich möchte  diesen Text daher auch nicht für  mich allein behalten sondern gebe ihn gern weiter:
Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf unserer Suche nach dem Grossen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden.
  Die CDU Ilsede wird aber auch im neuen Jahr wieder für jeden einzelnen Bürger ein offenes Ohr haben und für Sie da sein. Und deshalb freuen wir uns, mit allen Bürgern Ilsede auch 2012 weiter voran zu bringen.
So wünschen wir Ihnen und ihren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest mit dem Blick auf das Unscheinbare und Kleine.

Für das Jahr 2012 Gesundheit, Glück und Erfolg.

Lutz Schrader    Gisela Braackmann    Marcus Seelis

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21. November 2011

„Tradition trifft auf Moderne“: CDU-Veranstaltung bei Ilseder High-Tech-Betrieb

Einen ganz besonderen und hochmodernen Veranstaltungsort hatte sich die Ilseder CDU für ihr traditionelles Braunkohlessen ausgesucht: die gerade fertig gestellte neue Produktionshalle des Ilseder Unternehmens HGT Hydraulikgreifer-Technologie GmbH im Gewerbegebiet Peiner Feld.

"Mit diesem Veranstaltungsort konnten wir unseren mehr als 60 Gästen für unser traditionelles Braunkohlessen ein Event bieten, bei dem sie Hochtechnologie zum Greifen nah erfahren konnten“, freut sich Mitorganisatorin Gisela Braackmann. Und was diese Hochtechnologie ausmacht, erklärte HGT-Geschäftsführer Helge Schwark in einem spannenden Vortrag über das Ilseder Familienunternehmen:  „Wir produzieren Zwei- und Mehrschalengreifer, Universal- und Sondergreifer sowie Greifer für verschiedenste Anwendungen und liefern an unsere Handels-partner in europäische Standorte wie Skandinavien, Benelux, Frankreich, Spanien oder auch nach Russland. Damit ist die HGT einer der größten europäischen Greiferhersteller.“

Und stolz beschreibt Helge Schwark, der nun die zweite Generation des Familienunternehmens, nach seinem Vater Hans Schwark, vertritt, auch die innovativen Besonderheiten der soeben fertig gestellten dritten Produktionshalle. Diese wird mit Erdwärme beheizt (es wurden fünf Erd-bohrungen bis auf ca. 100 m vorgenommen) und über das gesamte Dach sind Kollektoren zur Energieoptimierung verlegt. Und das konnten die Gäste spüren: trotz der Größe der Halle, in der jetzt Hydraulikgreifer in verschiedensten Ausführungen und Größen produziert werden, war es angenehm warm, bei draußen frostigen Temperaturen.

Die Redner dieses von der CDU Ilsede veranstalteten Abends, wie die Landtagsabgeordnete Silke Weyberg, der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Hans-Werner Fechner und Günter Mertins, Ilseder CDU-Ratsmitglied und stellv. Fraktionsvorsitzender, sprachen allesamt ihre Anerkennung für diese Investition am Standort Ilsede aus und zollten dem Familienunternehmen großen Respekt für seine Leistungen. „Familie wird bei uns in der CDU großgeschrieben und nicht nur deshalb gilt unser Respekt auch allen anderen Ilseder Familienbetrieben wie beispielsweise hier im Peiner Feld der Druckerei Braackmann und auch der Spedition Koberger“, so die Redner. Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, kann in Kürze einen Beitrag im neuen Videoportal „Ilsede.tv“ sehen.

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3. November 2011

Braunkohlessen in greif-barer Nähe

CDU Ilsede veranstaltet erstmals Braunkohlessen bei HGT Greifer

Die CDU Ilsede lädt auch dieses Jahr wieder alle interessierten Bürger zum traditionellen Braunkohlessen am 17.11.2011 ein. Als Gäste werden wir dieses Mal Landtagsabgeordnete Silke Weyberg sowie dem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Hans-Werner Fechner begrüßen dürfen.

Silke Weyberg

Es besteht die Möglichkeit mit ihnen und allen alten und neuen Mandatsträgern in die politische aber auch unpolitische Diskussion zu treten.
Das Highlight des diesjährigen Braunkohlessens ist der Veranstaltungsort und die für alle interessierten Besucher vorausgehende Besichtigung der neuen Produktionshalle der Firma HGT durch Geschäftsführer Helge Schwark im Industriegebiet in Groß Ilsede (Industriestraße, gegenüber der Druckerei Braackmann). Bekannt ist der Familienbetrieb HGT durch die hochwertige Produktion von Hydraulik-Greifern auch über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Die Besichtigung startet gegen 17 Uhr bei HGT, wo wir dann circa 18.30 Uhr in der neuen Produktionshalle auch essen werden. Die Bewirtung erfolgt durch das Clubhaus Union Groß Ilsede.

Ihre Anmeldung nimmt Karl-Gerhard Giffhorn (0 51 72/93 42 06, giffhorn@highland-hof.de) entgegen. Auch dieses Jahr gibt es wieder Schnitzel als Alternative zum Braunkohl. Ihre Essensauswahl geben Sie bitte bei der Anmeldung mit an. Das Braunkohlmenü kostet 10,50€ und das Schnitzelmenü 8,50€. Über ein zahlreiches Erscheinen und einen geselligen Abend würden wir uns sehr freuen!

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2. November 2011

Leserbrief: Das Ilseder Spar-Versprechen

Die erste Sitzung des neuen Ilseder Rates am 1. November 201

Marcus SeelisCDU und SPD hatten das Leitmotto "Sparen" in ihren Wahlprogrammen. Wieviel wirklich dahinter steckt, zeigt gleich die erste Sachentscheidung in der ersten Sitzung des neuen Ilseder Gemeinderates: SPD und Grüne als Mehrheit setzen einen weiteren Ausschuss durch, obwohl die bisherige Aufteilung der Ausschüsse wunderbar funktioniert hat, und die Themen zwischen "Bauen" und "Planen" sowieso zusammenhängen. Aber irgendwie müssen ja alle Gruppenmitglieder mit Ämtern versorgt werden. Damit hat man gleich die zusätzlichen Kosten für die nächsten fünf Jahre festgeschrieben. Hier zeigt sich, ob ein Wahlprogramm wirklich Programm für die eigenen Handlungen ist (CDU), oder nur dazu dient, die Wahl zu überstehen (SPD). Die Kosten von heute sind die erhöhten Grundsteuern oder Kindergartenbeiträge von morgen.

Marcus Seelis

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11. September 2011

Kommunalwahl 2011

Der Gemeinderat Ilsede für die Wahlperiode 2011 bis 2016 besteht aus 28 Mitgliedern mit folgender Sitzverteilung:
  • SPD: 13 Sitze
  • CDU: 6 Sitze
  • GRÜNE: 3 Sitze
  • FDP: 1 Sitz
  • Freie Bürger Ilsede: 3 Sitze
  • Die LINKE: 1 Sitz
  • PIRATEN: 1 Sitz
Für die CDU wurden gewählt:
  • Lutz Schrader
  • Günter Mertins
  • Andreas Leinz
  • Behrend Nottbohm
  • Gisela Braackmann
  • Melanie Olm

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29. August 2011

Die Antwort der CDU Ilsede auf Fragen der Peiner Nachrichten

Was wird Ihre Partei tun, damit es doch zu einer Fusion der Gemeinde Ilsede mit Lahstedt kommt?

Die CDU Ilsede verfolgt die Fusion mit Lahstedt bereits seit 2009. Der Lahstedter Rat und Bürgermeister wollen nicht, und die handelnden Personen in beiden Fraktionen im Lahstedter Rat werden aller Voraussicht nach der Wahl wieder das Sagen haben – warum sollte sich ihr Standpunkt also ändern? Eine Fusion mit einer oder mehreren weiteren Kommunen bleibt unser klares Ziel. Ein Zusammengehen mit der Stadt Peine bietet langfristig die besten Entwicklungsmöglichkeiten.  

Unabhängig von einer Fusion muss die Gemeinde Ilsede kräftig sparen - welche Vorschläge dazu haben Sie?

Sparen als Selbstzweck ist nicht sinnvoll. Es muss uns gelingen, sparsam mit den Steuergeldern zu haushalten und der nachfolgenden Generation keine unverhältnismäßigen Schulden aufzubürden. Die Verwaltung darf nicht weiter aufgebaut werden – die von der Mehrheit beschlossene Vergrößerung des Rates oder die zusätzliche Stelle einer Integrationsbeauftragten halten wir für falsch. Die Aufgabenwahrnehmung des Bauhofs muss auf den Prüfstand, um durch effektivere Struktur und gemeindeübergreifende Zusammenarbeit Kosten zu sparen. Die Infrastruktur und damit die Attraktivität Ilsedes als lebendige Wohngemeinde gilt es zu erhalten.  

In der Gemeinde Ilsede wurden Grundschulstandorte geschlossen. Droht auch Kindergärten die Schließung?

Es wird immer genauso viele Kindertagesstätten in Ilsede geben, wie es Kinder gibt. Bei den Krippenplätzen haben wir nach dem Ausbau in Klein Ilsede erst 35% erreicht, sodass wir noch weitere Krippenplätze einrichten werden, um die Nachfrage zu decken.

Der Gebäudekomplex Eichstraße 10 in Groß Ilsede (Bereich KIK/Schlecker) ist unattraktiv; der Wochenmarkt auf dem angrenzenden Marktplatz könnte besser laufen. Welche Möglichkeiten hat die Gemeinde, um dieses Groß Ilseder Zentrum attraktiver zu machen?

Bürgermeister Brandes und der Wirtschaftförderer arbeiten bereits seit vielen Monaten daran, die Attraktivität des Zentrums zu erhöhen. Wir werden diese Aktivitäten unterstützen und geben hier nicht öffentlich „gute Ratschläge“. Leerstände sind nicht nur in Groß Ilsede ein Problem. Die Menschen in den Ilseder Ortschaften und Ortsteilen vermissen so manchen Nahversorger. Auch hier gilt, dass wir an diesem Thema mit Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung weiterhin arbeiten müssen.

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20. August 2011

Neues Plakatkonzept der CDU Ilsede zur Kommunalwahl

Lutz SchraderLutz Schrader

Neue Wege geht die Ilseder CDU mit ihren Großplakaten zur Kommunalwahl am 11. September 2011. Anstatt auf Standard-Design mit der Abbildung einzelner Spitzenpolitiker zu setzen, geht die CDU mit einem Gruppenfoto in das Rennen. Das Foto wurde auf dem ehemaligen Hüttengelände aufgenommen. „Der Ort dokumentiert wunderbar unsere Verbundenheit mit der Gemeinde Ilsede, symbolisiert aber gleichzeitig auch den Neuanfang“ stellt Vorsitzender Lutz Schrader heraus. Im Hintergrund des Fotos sind sowohl ein Kühlturm als auch der Teil eines Brückenkopfes zu sehen. 

„Wer unser Wahlprogramm liest, erkennt genau, warum wir es mit ‚Zukunft gestalten – Bewährtes erhalten‘ überschrieben haben“ ergänzt Marcus Seelis, der stellv. Vorsitzender der Ilseder CDU. „Wir gehen ungewöhnliche Wege, wir arbeiten als Team und es geht uns um eine erfolgreiche Zukunft, nicht um die Verwandlung Ilsedes in ein totes Museum“.

Marcus SeelisMarcus Seelis
16 Kandidaten für den Gemeinderat sind auf dem Plakat zu sehen – ein weiterer hat sich erst nach dem Fototermin für eine Kandidatur entschieden. Es zeigt Menschen, die direkt von der Feldarbeit kommen. Manche tragen Sakko, manche Freizeitkleidung. Eine vielfältige Mischung von Kandidaten, die gemeinsam Ilsede voranbringen wollen.

Das Plakat ist zwar in der Design-Linie der CDU gehalten, folgt aber sonst nicht dem üblichen Format: Anstatt auf Plakatwänden hängen die CDU-Plakate auf Bauzäunen. Die Parteifreunde haben jeweils ein Plakat in Klein Bülten, in Klein Ilsede und vor dem Rathaus in Groß Ilsede aufgebaut.

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15. August 2011

CDU Ilsede feiert Familienfrühschoppen

Ein buntes Familienfest hat die CDU Ilsede am vergangenen Sonntag auf dem Gelände der Druckerei Braackmann im Ilseder Industriegebiet gefeiert. Musikalisch hat die Band 1890 die Gäste mit einer Mischung aus Soul, Rock und herausfordernden Texten unterhalten.

FamilienfrühschoppenFür die kleinen Kinder gab es eine Hüpfburg sowie eine Verlosung. Franziska (4) darf als Gewinnerin ihren fünften Geburtstag in drei Wochen gemeinsam mit ihren Freunden im Meisterhaus auf dem Hüttengelände verbringen. Unter fachkundiger Anleitung sollen die Kinder Zugang zu künstlerischer Arbeit finden. „Und Spaß machen wird es auch“, verspricht Fritz Lutz, der diesen Preis gestiftet hat.

Die Wolfenbütteler Tee-Timers haben eine komplette mobile Frisbee-Golf-Ausrüstung mit vier Körben beigesteuert. Von einem festgelegten Abwurfpunkt aus (dem Tee) mussten die Ilseder versuchen, die Scheibe in einen Korb zu werfen. Auf dem Weg zum Korb befanden sich Bäume, die es zu umspielen galt.

Lebhafte Diskussionen gab es mit den anwesenden Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreistag über die Politik in Ilsede. Hier gab es Gelegenheit, im persönlichen Gespräch die Hintergründe besser und individueller zu erklären, als dies über die Medien möglich ist. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung den Austausch über politische Themen fördern, und dabei besonders junge Familien ansprechen“ zieht Lutz Schrader ein positives Resümee der Veranstaltung.

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6. August 2011

Infobrief August 2011

Infobrief August 2011Die August-Ausgabe des Ilseder CDU Infobriefs ist fertig - Schwerpunkt ist der Abdruck des Wahlprogramms im Wortlaut, um allen Ilsedern den Vergleich mit anderen Parteien zu ermöglichen.

Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe:
  • Ilsede könnte schon weiter sein - Kommunalwahl im September
  • Ilsedes Zukunft - Stand der Fusionsdiskussion
  • Honig als Kontaktmittel - Im Gespräch mit dem Bürger
  • Das Dorf des Deutschen - Neue politische Bücher
  • Was versprechen andere Parteien? - Wahlprogramme im Vergleich
  • Stark vor Ort - Die Ortsrats-Kandidaten
  • Was – Wer – Wie – Wo?  -  FAQ zur Kommunalwahl
  • Veranstaltungskalender: Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps

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10. Juli 2011

CDU Ilsede sucht den Kontakt zu Bürgern

Das Gespräch mit dem Bürger ist wichtig. Daher lädt die Ilseder CDU regelmäßig zu den „Stammtischen“, oder – wie am vergangenen Wochenende – rückte sie dem Bürger auf den Pelz. Viele der Kandidaten für die Gemeinderats- und Ortsratswahl am 11. September stellten sich hinter den Kassen des Ilseder REWE-Marktes den Fragen der Bürger. Und damit die Kontaktaufnahme nicht allzu schwer wurde, wurde jeder Kontakt mit einem kleinen Glas Honig eingeleitet. Als Zeichen der Offenheit stammte der Honig von einem Lahstedter Imker.

CDU-HonigUm die gescheiterte Fusion Ilsede/Lahstedt drehten sich dann auch die meisten Fragen. Hier konnten die Kandidaten kompetent Stellung beziehen und gleichzeitig das Bedauern zum Ausdruck bringen, dass der Lahstedter Gemeinderat seinen Bürgern diese Chance vorenthält. „Auch der Weg der Ilseder CDU, jetzt auf Peine zuzugehen, wurde begrüßt“ wirbt Marcus Seelis für die Vorgehensweise in den nächsten Wochen.
Viele Fragen rankten sich um das Thema Schule – von den Schulschließungen angefangen über ganz konkrete Probleme mit Busverbindungen zu den neuen Schulstandorten. „Hier konnte ich viel erklären und vor allem um Unterstützung für die neuen gemeinsamen Schulen werben“ sagt Lutz Schrader aus Klein Ilsede.
„Den Bürgern hat es gefallen, dass wir auf sie zugegangen sind“ freuen sich Simone und Melanie Olm, die diese Aktion organisiert haben. Und auch sonst gab es sehr viele positive Rückmeldungen: Die gute Infrastruktur in Ilsede mit Supermarkt, Tankstelle, Bank, Ärzten und Apotheken, die vielen Lahstedter, die nach Ilsede zum Einkaufen kommen, und der Ausbau des Hüttengeländes, der mittlerweile eine echte Bereicherung für Ilsede und Lahstedt geworden ist.

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19. Juni 2011

Zukunft gestalten – Bewährtes erhalten

Die CDU verteilt mit dem Wahlprogramm zur Kommunalwahl "Zukunft gestalten - Bewährtes erhalten" dabei nicht nur Wohltaten für alle möglichen Interessengruppen: Mit der Fusion, dem Bauhof und der primären Einbindung von privaten Initiativen anstatt zusätzlicher Aufgaben für die Gemeinde sind heiße Themen für die kommende Ratsperiode bereits jetzt besetzt worden.

Die kommenden Jahre werden uns alle vor viele Heraus­forderungen stellen, und es gilt für die Gemeinde Ilsede wichtige Weichen­stellungen zu treffen. Wir wollen unsere Zukunft gemeinsam mit den Ilseder Bürgerinnen und Bürgern gestalten. Dabei wollen wir offen für Neues sein. Notwendige Veränderungen werden wir mit Nachdruck voranbringen. Wir werden uns aber auch dafür einsetzen, dass Bewährtes erhalten und nicht leichtfertig „über Bord geworfen wird“.

Ilsede braucht Zukunftsperspektiven, um Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen, aktiv daran mitzuarbeiten. Dabei setzen wir verstärkt auf Eigen­verantwortung und privates Engagement der Bürger. Zugleich wollen wir die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger an den Entscheidungen unserer Gemeinde erweitern. Wir sind davon überzeugt, dass in der Bevölkerung ein feines Gespür besteht, welche Dinge in Ilsede wirklich notwendig oder überflüssig sind. Nicht alles ist bezahlbar, daher müssen die zur Verfügung stehenden Mittel besonders zielgerichtet eingesetzt werden.

Mit unserem Programm zur Kommunalwahl 2011 stellen wir unsere Ziele für die kommende Ratsperiode 2011 bis 2016 vor. Es enthält Themen wie ein familienfreundliches Ilsede, Bildung, Wirtschaft und Finanzen, Verkehrsführung und Fusion. Es werden aber nicht nur Schlagworte gebracht, sondern ausgehend von einer Analyse der aktuellen Situation in klarer Sprache die CDU-Positionen benannt und Lösungen angeboten. 

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